Urlaub bei Mutti

Seit Mittwoch bin ich bei meiner Mama in Mittelfranken.

Im Gegensatz zu meinem Mann, der am vergangenen Montag seinen ersten Arbeitstag nach dem Urlaub antrat, fange ich erst wieder am kommenden Dienstag an.

Es ist herrlich!

Ich muss nichts kochen, ich habe keine Wäsche zu waschen und die Räubertochter wird bespaßt.

Ich habe Zeit am Laptop zu sitzen, wir gehen zusammen Eis und Kuchen essen, bummeln durchs Einkaufszentren, ich bekomme meine Nägel gemacht und treffe alte Freunde.

Am Sonntag steht noch ein Fotowalk auf dem Programm bevor es am Montag wieder nach Hause geht.

PS: Fernab von hier, auf einem kleinen Hof in Oberfranken, sind heute fünf Hühner eingezogen 😉

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Hühnerstall Reloaded

 

Hühnerstall

Der neue Hühnerstall samt Außengehege steht.

Am Sonntag, nachdem wir gerade aus dem Urlaub zurück kamen, habe ich Kabel reingelegt und Lampen angebracht.

Der Hühnerstall ist nun heller beleuchtet als unser Wohnzimmer.

Außerdem füllte ich die Nester mit Stroh. Am Montag verteilte ich Sägespäne und montierte eine Tür zum Außengehege.

Gestern habe ich Futter besorgt und den Spender aufgefüllt.

Fehlen nur noch die Untermieter. Die kommen aber am Donnerstag 😉

Neue Mitbewohner

img-20170801-wa00112.jpegVergangenen Montag zog hier ein neue Mitbewohnerin ein.

Sie ist vier Jahre alt und lebte bei einer ehemaligen Arbeitskollegin von mir.

Diese ist nun umgezogen und konnte die Mieze nicht mitnehmen. So landete die junge Dame bei uns.

Montag und Dienstag verbrachte sie noch unter der Couch. Langsam taut sie auf und kommt abends zum Schmusen auf die Couch. Uns gegenüber ist sie sehr zutraulich, kuschelt ganz viel (Fotografieren unmöglich!), Hund und Kater sind ihr aber noch nicht geheuer. Ich bin sicher das braucht nur etwas Zeit.

Unsere Hündin kann sich schon wieder mit in der Stube aufhalten, unser Kater dürfte vielleicht auch aber er will nicht.

Er spielt lieber beleidigte Leberwurst 😉

PS: In den nächsten Tagen bzw spätestens nach dem Urlaub, nach meinem gestrigen Beitrag kann mans schon erahnen, sollen hier wieder Hühner einziehen 🙂

Unser Osterfest

Vor vier Wochen bereits überkam mich der Gedanke: Ich will Ostern feiern! So richtig mit Eier suchen und so.

Für die, die es nicht wissen: Meine schlechtere Hälfte war schonmal verheiratet und aus dieser Ehe gehen zwei Kinder hervor.

Wir patchworken also.

Was anfangs schwierig war, schwieriger wurde, dann mal wieder einfacher war.. aber ich schweife ab.

Ich wollte Ostern feiern. Mit allen!

Kind 1, 2 und 3. Mit allen Paten der Kinder und auch mit der Mama von Kind 1 und 2 weil ich mir vor noch längerer Zeit für mich selbst beschlossen habe: Ich will dass das funktioniert und ich will das es gut ist! Kein Rosenkrieg! Vielleicht schreibe ich hierzu mal noch einen Beitrag.

Viel Gesabbel drum herum… unser Osterfest sah so aus:

Am Ostersonntagmorgen wachte ich als erste auf und schlich mich sofort aus dem Schlafzimmer raus um Osterhase zu spielen. Ich flitzte durch den Garten und versteckte fleißig Eier und Schoki. Meine Eier sahen zwar nicht soo schön aus aber sie waren mit Liebe und natürlichen Mitteln wie roter Beete gefärbt. Das hatte ich schon am Karfreitag erledigt.

Danach machte ich mich ans Tisch decken. Das meiste hatte ich schon am Abend vorher, nach meiner Spätschicht, vorbereitet. Ich bin halt ne Powerfrau 😉

Kurz nach 9 kam S. (Mama von Kind 1 und 2) und hatte frische Brötchen dabei. Kurz drauf kam die Patin von unserem Größten. Wenig später der Pate unserer Jüngsten mit seiner Frau und ihren beiden Jungs (ebenfalls Patchwork.. gibts da ne magnetische Anziehung oder so?). Kind 1 und 2 waren schon ein paar Tage bei uns.

Ich köpfte eine Flasche Sekt, ließ Kaffee raus.. und das große Futtern konnte beginnen.

Ich glaub ich selbst aß am meisten!

Danach gings raus in den Garten zum Eier suchen. Auch die Großen kamen mit, was mich sehr freute denn ich rechnete eher damit das sie für sowas schon „zu alt“ sind und sowas „uncool“ ist. Pubertät ist halt nicht einfach…

Aber sie kamen mit und wurden vorab noch informiert das die „einfachen“ Verstecke für die Kleinste gedacht sind.

So 100% ausgefuchst war mein System aber nicht denn alle Eier die gefunden wurden, waren „einfache“ Eier. Die schweren Verstecke wurden teilweise gar nicht gefunden.

Nächstes Jahr, der Plan steht schon, werden die Eier entweder beschriftet (1-3 für die verschiedenen Schwierigkeitsstufen) oder unterschiedlich gefärbt. Den Gedanken finde ich fast noch schöner… rot für einfach, tarn für schwer 😛

Auch für meinen Mann hatte ich ein Osternest vorbereitet was er suchen musste. Nun ist unser Grundstück etwas größer… ich musste ihm dann halt doch helfen bevor der Schmollmund immer größer wurde.

Nachdem die meisten Eier gefunden waren, schnitt ich Schokoladenkuchen an (wegen Spätschicht ausnahmsweise gekauft) und ging zur zweiten Runde Frühstück über. Ein paar saßen mit am Tisch, andere saßen draußen in der Sonne. Göttergatte trank sein Osternest Osterhasenbier 😀

Die Kids naschten und guckten weitere Ostergeschenke an. Um die Kleinste brauchte sich überhaupt keiner kümmern denn sie war mit den Jungs beschäftigt. Zwischenzeitlich gings aufs Trampolin und in unsere Scheune zum Spielen.

Später sammelte ich mit den beiden Jüngsten noch die übrig gebliebenen Eier ein.

Gegen Mittag brachen alle langsam auf.

S. nahm die zwei Großen mit nach Hause, die anderen fuhren wenig später. Gegen 13 Uhr steckte ich unsere Jüngste ins Bett, sie war völlig erledigt.

Ich räumte auf und verpflanzte anschließend meinen Hintern auf die Couch.

Fazit: Essen war lecker. Eiersuche erfolgreich. Kinder hatten Spaß und mir machte es unheimlich Spaß ihnen so zuzuschauen.

Zeit mit Menschen, die unser Leben und unsere Familie bereichern (ich liebe Euch!) und als I-Tüpfelchen die Nachricht von S. wie toll ich den Tag organisiert habe und wieviel Spaß es gemacht hat…

Ein großes dickes Plus fürs Glückstagebuch 😉

❤ ❤ ❤

Liebster Award

„Was zum Teufel ist das?“ war mein erster Gedanke als Julia einen meiner letzten Blogbeiträge wie folgt kommentierte:

Liebe Viola,
ich habe dich und deinen tollen Blog für den Liebster-Award nominiert, es macht riesig Spaß deine Beiträge zu lesen und ich freue mich, dass du deinen Blog schreibst! Meinen Blogbeitrag zur Nominierung mit allen Informationen findest du hier: https://oekobiofreak.wordpress.com/2016/11/17/liebster-award/ .
Ganz lieben Gruß
Julia

Mein zweiter Gedanke war: Oh man sind das tolle Worte! Ich bin hin und weg.

Liebster Award. Soso. Irgendso ein Ding in der Bloggerszene scheinbar.

Nachdem ich Julias Link gefolgt war und gleich nochmal so Liebes lesen durfte….

Viola mit ihrem Blog Violas Blog, die aus ihrem Alltag berichtet und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn ihr mal was auf den Keks geht oder etwas gutes gelingt. Ich mag Ehrlichkeit und habe dank ihres bildlichen Schreibstils bei jedem Beitrag das Gefühl mit dabei zu sein; sie malt Bilder in Köpfe, so schön, wie sie fotografiert!

… erklärte sich das aber recht schnell. Fragen beantworten, neue Fragen ausdenken, andere nominieren die wieder Fragen beantworten und sich neue Fragen ausdenken.. und so weiter.

Das erinnert mich an den Brotteig aus meiner Kindheit, der wie ein Kettenbrief weitergereicht wurde. 

Lange Rede, gar kein Sinn: Danke fürs Nominieren, Julia! Danke für deine lieben Worte, die zu keinem besseren Zeitpunkt hätten kommen können.

Ich beantworte sehr gerne Deine Fragen. Der Rest wird folgen 😉

Los geht’s.

No1 Was hat Dich zum Bloggen bewegt?

Unser Umzug von der Großstadt aufs Land 2013 bewegte mich zum Bloggen. Anfangs postete ich in einer geschlossenen Facebook Gruppe für Familie und Freunde, schnell entwickelte sich daraus eine Leidenschaft die ich auch mit „Fremden“ teilen wollte.

No2 Was macht Dir am Bloggen Spaß?

Das Schreiben selbst, Gefühle und Gedanken loswerden und festhalten. Ich lese gerne meine eigenen Beiträge und reise zurück zu dem beschriebenen Zeitpunkt. Mein Blog ist mein Tagebuch.

Ich teile aber natürlich auch einfach gerne meine Fotos mit anderen.

No3 Wann und zu welchen Anlässen bloggst Du? 

Absolut ohne Plan wenn ich Lust und Zeit habe und ich bestimmte Gedanken loswerden muss.

No4 Wohnst Du gerne da, wo Du gerade wohnst? Wenn ja, warum, wenn nein, wo möchtest Du gerne hin und aus welchem Grund?

Ich „wohne“ nicht, ich „lebe“ 🙂 und ja, das mache ich unwahrscheinlich gerne dort wo ich bin. Das Landleben brachte mir innerlich mehr Ruhe und ich erkannte was mir wirklich wichtig ist im Leben.

No5 Was sind deine 3 Lieblingsstädte?

Hamburg, Nürnberg.. lasst mich mal noch überlegen..

No6 Welcher Reisetyp bist Du? All-inclusive-Urlaub, Backpacking mit Trampen und Couchsurfen oder noch ganz anders?

Als Kind fuhren meine Mum und ich oft ein paar Tage in große Städte, machten Sightseeing und besuchten Musicals. Das war großartig! Ich genoss dabei auch das kleine bisschen Luxus im Hotel.

Kultur ist mir nach wie vor lieber als Strandurlaub. Wenn Strand dann gerne Ostsee statt Türkei oder Malle oder so nen Schwachsinn.. sorry 😉

Hotel ist mir aber nicht mehr so wichtig. Ich mags bodenständig.

No7 Dating! Wie hast Du Deinen Partner kennengelernt? oder Wie datest Du?oder Datest Du? Such Dir eine der drei Fragen aus.

Meinen Mann habe ich mehr oder weniger im Internet kennengelernt. Auf einer Szene Dating Seite suchte ich nach neuen Leuten in der Umgebung und staunte über ein unbekanntes Gesicht. Ein paar Tage später sah ich ihn ganz flüchtig in der Stadt und schrieb ihn erst daraufhin an.

No8 Was möchtest Du gerne mal tun, was Du Dich nicht traust oder aus anderen Gründen nicht dazu kommst?

Fallschirmspringen. Das muss warten da ich mir im Moment noch ganz viele andere Träume erfülle.. Zum Beispiel ein Bondage Fotoshooting 😉

No9 Was ist eine große Stärke von Dir?

Meine Zuverlässigkeit.

No10 Ist ökologischer Leben ein Teil Deines Alltags oder eher weit weg? Kannst Du Dir vorstellen weniger Müll zu produzieren?

Puuuh.. Bis hierher waren die Fragen alle so einfach. Ich lebe nicht bewusst ökologisch. Ich glaube viel passiert bei mir so aus dem Bauch heraus.

Ich benutze Tupper statt Alu- und Frischhaltefolie. Ich esse sehr wenig Fleisch. Ich kaufe Obst und Gemüse nach Saison also keine Erdbeeren im Winter. Eier gibt’s nur von den eigenen Hühnern. Wenn die gerade nicht legen gibt’s eben keine. Apropos Hühner.. Die fressen meinen gesamten Bio“müll“ sodass nichts davon im Restmüll landet.

Ich benutze kein Shampoo und Cups statt Tampons.

Im Haus wird fast ausschließlich mit Holz geheizt.

Meine Jeans trage ich bis sie durch ist bevor ich eine neue kaufe. Ists gerade warm werden vorher vielleicht noch Hotpants draus 😉

No11 Hat es dir Spaß gemacht die Fragen beim Liebster-Award zu beantworten?

Jaaaa 🙂

Ida vermisst

viografie1268Seit zwei, oder sind es sogar schon drei, Wochen ist unsere Katze Ida verschwunden und so langsam ist die Hoffnung das sie wieder kommt dahin.

So ist das nunmal bei Freigängern. 

Da wir aus der Nachbarschaft aber nichts weiter gehört haben, von einem Unfall oder dergleichen, vermute ich das die Hormone einfach mit ihr durchgegangen sind.

Bei Räubertochter kam das leider noch nicht an das unser Schwarz-Weiß-Fellknäuel nicht mehr da ist. Sie ruft immernoch jeden Tag nach ihr 😦

Neuigkeiten von uns

Paul, Ida und Ginger sind inzwischen gut aneinander gewöhnt. Manchmal fliegen die Fetzen, ein andermal spielen sie miteinander.

Ida ist die Aufgedrehte.

Wenn ich morgens die Haustür aufmache springt sie sofort hinaus. Sie hält sich allgemein gerne draußen auf. Oft begleitet sie uns beim Spazieren gehen oder erkundet die Scheune.

Paul ist lahm.

Raus geht er nur wenn man ihn vor die Tür setzt. Meist verharrt er an der Stelle wo man ihn ausgesetzt hat bis er wieder rein „darf“. Paul kann man wie ein Baby auf dem Arm rumtragen, er lässt alles mit sich machen. Und Paul beim Laufen zusehen ist ungefähr so wie Gras beim Wachsen zu beobachten. Aber er ist nicht mürrisch oder so.. Er ist einfach sehr, sehr gemütlich.

Ginger hatte die letzten Wochen mal wieder so eine Phase in der sie nur Mist gebaut hat.

Sie zerfetzte Mülltüten und machte uns nachts ins Haus. Seit zwei oder drei Tagen ist nichts mehr dergleichen passiert. Ich hoffe wir haben die Phase überwunden. Vermutlich fühlte sie sich nicht ausreichend beachtet. Vielleicht liegt es aber auch am Futter?! Wir barfen momentan nicht mehr. Sie bekommt Dosenfutter weil in unserem Gefrierschrank ein zerlegtes Wildschwein Ferkel liegt. Apropos.. könnten unsere halbstarken Freunde nicht endlich mal vorbei kommen und das Ding vernichten?!

In unserem Hühnerstall leben derzeit 10 Hennen und 1 Hahn.

Unser 3ter Hahn Herbert macht sich ziemlich gut. Eins macht er besonders gut: Überleben! Herbert ist von unseren drei Hähnen (jetzt musste ich doch tatsächlich den Plural von Hahn nachschlagen weil das so suspekt für mich aussieht) bisher am Längsten bei uns und nun seh ich erstmal wie groß die überhaupt werden können. Wegen des kaputten Netzes über dem Außengehege (inzwischen ist es wieder gerichtet) und auch wegen des Schmuddelwetters (kalt, Schnee, plötzlich wieder warm) waren sie in letzter Zeit mehr im Haus statt draußen. Das soll sich nun aber wieder ändern. Die milden Temperaturen haben aber auch ihren Vorteil: Die Hühner legen immernoch fleißig Eier. Und das passt uns gerade ziemlich gut in den Kram  weil wir etwas Geld einsparen wollen.

Mein Mann und ich haben uns in letzter Zeit sehr viel gegönnt.

Hier was trinken, da ein Restaurantbesuch, hier feiern gehen, ständig lag McDoof auf dem Weg, er orderte jeden Tag einen Energie Drink und ich brauchte ständig was zum Naschen. Auch ein Kurztrip nach Berlin musste unbedingt sein. Damit soll nun wieder Schluss sein und die vielen Eier kommen da wie gerufen. Nun gibts Pfannkuchen (Lütte freut sich), Muffins und Waffeln satt.

Töchterchen ist großartig!

Sie ist neugierig, aufgeschlossen, lebendig. Sie probiert alles was man ihr auf den Teller legt. Wenn Sie neue Menschen trifft ist sie anfangs ein bisschen vorsichtiger aber taut dann ganz schnell auf. Fremdeln? Was ist das? Sie will alles ausprobieren, anfassen.. Zeigen wie etwas funktioniert ist völlig überflüssig. Sie findet es selbst raus oder beobachtet genau und macht es dann nach. Wir besuchen weiter jede Woche den Musikgarten. Sie liebt Musik! Sobald sie irgendwo auch nur ganz leise Töne wahrnimmt beginnt sie zu klatschen und zu tanzen. Außerdem mag sie Kühe. Ein Glück das im Nachbarort welche wohnen und wir auf dem Hof immer willkommen sind. Macht eine Kuh „Muh“ lacht sie ganz fröhlich. Sie streichelt sie und hat überhaupt keine Angst.

Sie ist aber auch ein echter Dickschädel.

Wenn Sie sich etwas einbildet muss es sofort sein, wenn nicht wird gebrüllt. Ich kanns ihr gar nicht richtig verübeln denn ihre beiden Elternteile können auch ziemlich stur sein. Wenn es zum Beispiel ans Schlafen geht haben wir hier regelmäßig Terror.

Den Mittagschlaf macht sie inzwischen in ihrem eigenen Bett im eigenen Zimmer und meist auch ohne Probleme. Gegen 11 wenn die Äuglein gerieben werden frage ich sie ob sie müde ist und gerne ins Bett möchte. Sie nickt dann eifrig (gleich mehr zu ihrer Kommunikation) und wir suchen ihr Bett auf. Nachts praktizieren wir noch unser Familienbett. Ab und zu ist sie vor uns müde und geht in ihr eigenes Bett, meist ist es aber so das wir alle gemeinsam schlafen gehen. Wie lange wir das noch machen wollen? Bis sie eingeschult wird.

Sie redet bisher nur sehr wenig. Was nicht bedeutet das sie nicht klar zeigt was sie möchte. Ihr Repertoire beinhaltet: Mama, Papa, Daddy. Wenn der Papa nach Hause kommt steht sie am Fenster, freut sich und ruft aufgeregt „Daddy Daddy Daddy“ (because every day I’m telling her „Daddy is coming home“). Wenn Sie ein Telefon in die Finger bekommt sagt sie „Hallo“. Ida, Paul und den Namen eines Freundes der uns oft besucht kann man schon erahnen.

Wir stillen noch. Ja, immernoch!

Hauptsächlich zum Einschlafen aber auch zum Kuscheln. Ich genieße diese Momente in denen mein quirliges Mädchen auf meinen Schoß krabbelt und bei mir zur Ruhe kommt. Wie lang das noch gehen soll? Na bis zum Abschluss werden wir schon abgestillt haben.

Was Mini-Me auch immernoch gerne hat ist das Tragen. Auf der Brust geht inzwischen gar nicht mehr aber auf dem Rücken stellt es überhaupt kein Problem dar. Die Manduca ist meine Rettung wenn überhaupt nichts mehr geht. Wenn die Kleine mies drauf ist und ich einfach nicht drauf komme was ihr fehlt schnall ich sie auf meinen Rücken und die Welt ist wieder in Ordnung. Ab und zu passiert es sogar noch das sie einschläft. Die Manduca werde ich übrigens noch bis zum ersten Bandscheibenvorfall nutzen 😉

Mein Mann und ich arbeiten schon seit Mai selbst und ständig. Die Auftragslage ist gut. Mein Mann macht seinen Job aber nunmal auch verdammt gut! :-* Trotzdem ist es hin und wieder ein kleine, manchmal auch ein größerer Kraftakt für uns als Paar, Familie und eigenständige Personen. Wir brauchen wohl einfach noch ein bisschen Zeit um in unsere Rollen reinzuwachsen und uns besser zu koordinieren damit jeder auf seine Kosten kommt.

Zum Abschluss möchte ich Euch gerne noch erzählen wie die Feiertage und der Jahreswechsel bei uns abliefen.

Die Weihnachtsfeiertage verbrachten wir bei meinen Schwiegereltern mit gutem Essen und Kartenspielen. Es lief sehr ruhig ab. Trotzdem war es für die Kleine aufregend. An Mittagschlaf war nicht zu denken, am Nachmittag wurde sie dann müde und miesepetrig. Ganz schön anstrengend. Kurz nach Weihnachten hat der Lütten Uropa Geburtstag, den wir auch in diesem, sorry letztem Jahr, wieder besuchten. Dann kam auch schon Silvester, das wir mit allen drei Kindern und ein paar Freunden feierten. Wir machten Fondue, spielten, guckten Dinner for One und verabredeten uns mit unserem Nachbarn zum Feuerwerk gucken und Sekt trinken und dann gings für die Kleinste und mich auch schon ins Bett weil wir fix und fertig waren. Die anderen machten noch etwas länger.

Seit Neujahr schläft sie nicht mehr. Sie hatte jede Nacht erhöhte Temperatur. Tagsüber ging es ihr aber prima. Vor zwei Tagen etwa wurden wir drei dann gemeinsam krank. Wir husten, die Nasen laufen, wir schlafen alle schlecht. Wir schütten kannenweise
Tee in uns rein und hoffen das es bald besser wird. Ich sehe es ja positiv das wir alle gleichzeitig krank sind denn so können wir uns nicht gegenseitig (erneut) anstecken.

Ich wünsche Euch auch hier nochmal alles Gute für das neue Jahr und hoffe Euch in Zukunft wieder öfter und regelmäßiger mit meinen Geschichten bespaßen zu können 😉

Bis bald

 

 

 

Paul…

… hats nicht leicht bei uns!

Zwar hat er sich ganz schnell eingelebt aber er wird von Tochter und Hund geärgert. Keinen Schritt kann er alleine machen. Immer ist jemand hinter ihm her. Alleine sein möchte er auf der anderen Seite aber auch nicht und raus an die Luft schon dreimal nicht! Er ist ein richtiger Stubenhocker geworden. Na mal sehen wie er sich noch entwickelt…

Neuer Mitbewohner

2015-09-19 12.27.00

Seit gestern Nachmittag haben wir einen neuen Mitbewohner. Er heißt Paul. Der Name stammt nicht von mir sondern vom Bauern. Hätte aber auch gut von mir sein können 😉

Paul ist sehr neugierig, gar nicht ängstlich, weiß sich zu verteidigen und ist sehr verschmust. Ich hoffe aber das er letzteres ablegen wird und auf Mäusejagd geht. Denn nur deswegen ist er hier!

Quatsch! Natürlich auch weil wir festgestellt haben das Räubertochter total auf Katzen abfährt 😉