Sebum only

Ich trug an keinem einzigen Tag Make Up und auch meiner Nagellacksucht trotzte ich. Das ich nicht jeden Tag warmes Wasser zum Duschen hatte (und wenn: 5 bis 15 Kronen für 3 bis 8 Minuten warmes Wasser.. wie soll man in der Zeit Roggenmehl auswaschen?!) nutzte ich gleich mal aus um NW/SO auszuprobieren. Sprich ich wusch meine Haare zwei Wochen lang nicht („Iiiiihhhhh“). Erfahrungsbericht folgt.

Auf unserem Roadtrip nach Norwegen ergab sich für mich die Gelegenheit mal auszutesten wie das so ist seine Haare überhaupt gar nicht zu waschen.

Das reizte mich schon lange mal, da ich aber jeden Tag Kundenkontakt habe war mir das zu heikel.

In Norwegen hatte ich nicht jeden Tag warmes Wasser zur Verfügung und wenn ich es hatte, reichte es gerade so zum Körper abbrausen. Ich hatte keinen Kontakt mit Kunden, ich traf nur fremde Leute, nicht mal auf Fotos bin ich drauf da ich selbst die Fotos mache. Und die Räubertochter liebt mich egal wie ich aussehe. Ideale Voraussetzungen für dieses Experiment.

Ich hatte den Tangle Teezer dabei mit dem ich jeden Tag, mal morgens mal am Abend, ausgiebig meine Haare bürstete und das Sebum meiner Kopfhaut verteilte. Ich rechnete nach jedem Bürsten damit hinterher wie Speck zu glänzen aber es hielt sich meist in Grenzen. Vielleicht liegt es an meinem ohnehin schon trockenem Haar das es nicht so auffiel.

Mein kurzer Schopf erschien mir in diesen zwei Wochen wahnsinnig weich und gesund.

Vielleicht lag das aber auch daran das ich neben dem Nicht-waschen auch kein Glätteisen verwendete, die Luft anders war und so weiter… Wie dem auch sei: Ich habe überlebt! Und ich habe nicht gestunken oder ähnliches.

Haare gar nicht waschen funktioniert also tatsächlich und ist vielleicht insgesamt auch schonender und gesünder.

Mir persönlich fehlte aber das Gefühl von hin und wieder Wasser über den Kopf prasseln lassen.

So kam es dann auch das ich am letzten Abend vor der Abreise (wir hatten eine Hütte gemietet in der wir fast endlos warmes Wasser hatten) mein Glas mit Roggenmehl zückte, mich unter die Dusche stellte und genießerisch mit geschlossenen Augen das Gesicht Richtung Brause streckte 😉

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Zwei Wochen…

Zwei Wochen Norwegen

Ohne Make-Up. Ohne Nagellack. Ohne Glätteisen.

Ein Auto. Ein gerissenes Zelt. Vier Länder.

Heute Morgen um 6 Uhr kamen meine Familie und ich von unserem Norwegentrip zurück.

Eine neue spannende Erfahrung für mich.. denn wir hatten weder Unterkunft noch ein klares Ziel. Wir fuhren durchs Land und hielten an wo es uns gefiel.

Hinter mir liegen zwei Wochen ganz ohne Schnick Schnack.

Ich trug an keinem einzigen Tag Make Up und auch meiner Nagellacksucht trotzte ich. Das ich nicht jeden Tag warmes Wasser zum Duschen hatte (und wenn: 5 bis 15 Kronen für 3 bis 8 Minuten warmes Wasser.. wie soll man in der Zeit Roggenmehl auswaschen?!) nutzte ich gleich mal aus um NW/SO auszuprobieren. Sprich ich wusch meine Haare zwei Wochen lang nicht („Iiiiihhhhh“). Erfahrungsbericht folgt.

Facebook lief, wie vor dem Urlaub auch schon, auf Sparflamme. An den regenreichen Tagen surfte ich mal ein bisschen. Da stand mir aber auch Wlan zur Verfügung denn ich bin viel zu geizig um mein Datenvolumen für sowas zu verpulvern.

Das nutzte ich lieber um hin und wieder ein paar für mich wichtigen Menschen zu schreiben. Auf soziale Kontakte will und mag ich nicht verzichten. Auch nicht auf so einem minimalistischem Trip.

Fernsehen konnten wir nicht, fehlte mir aber noch weniger als ich es erwartet hatte. Ich dachte nicht einen Moment dran wie schön es vielleicht sein könnte jetzt mal durchzuzappen. Am letzten Abend gönnten wir uns eine Hütte in der wir sogar Fernsehen hatten… die Norweger gucken genau den gleichen Rotz wie wir 😉

Mein persönliches Fazit unseres Trips:

Ich brauche nicht viel Luxus. Dennoch habe ich gerne ein festes Zuhause und eine gewisse Ordnung.

Meine Ernährung und auch mein Sportprogramm blieben völlig auf der Strecke. Mir fehlte irgendwie meine Routine. Ein bisschen genießen wollte ich aber auch. Letztendlich stelle ich aber erneut fest das es mir besser geht wenn ich mich gesund ernähre und bewege. Ach was?!

Hier nun ein kurzer Reisebericht für Euch. Fotos folgen 🙂

Samstag 12.8. / Oberfranken, Grenze Dänemark, Schweden: Frühstück, Auto packen, wir starten schon Mittag statt wie geplant am Abend weil es mein Mann nicht erwarten kann. Ich kaufe noch zwei Bücher und ein paar Flaschen Wein und dann geht’s los. Wir schaffens bis über die schwedische Grenze und legen uns gegen Mitternacht auf einem Rastplatz in der Nähe von Malmö ins Auto zum Schlafen.

Sonntag 13.8. / Schweden, Norwegen: Wir brechen schon morgens um 6 Uhr auf und fahren weiter durch Schweden über die Brücken nach Norwegen. Mittags sitzen wir am Meer in Moss und spielen mit der Lütten im Sand. Nachdem wir eingekauft haben finden wir einen schönen Rastplatz an einem See. Wir kochen Spaghetti und trinken Wein bis wirs uns wieder im Auto gemütlich machen.

Montag 14.8. / Norwegen: Morgens springe ich in den eiskalten See. Mittags gibt’s lecker Lachs mit Gemüse auf einem schönen Platz in der Nähe einer Staumauer, die Räubertochter mit Begeisterung anschaut. Abends finden wir ein Plätzchen an einem reißenden Fluss auf dem Rafting Boote unterwegs sind. Nachts reißt leider unser Zelt.. ziemlich nasse Angelegenheit.

Dienstag 15.8. / Etnadal: Wir brechen im Nieselregen auf, fahren über Stock und Stein und sehen freilaufende Schafe und Kühe auf den Straßen. Wir beschließen einen Campingplatz aufzusuchen um nach der nassen Nacht im Zelt heiß duschen zu können. Abends gibt es Spaghetti und unser kaputtes Zelt sieht mit zwei zusätzlichen Abdeckplanen fast aus wie neu 😉 Mein Mann und ich sitzen am Abend unter der Plane im Regen während Tochter schon schläft.

Mittwoch 16.8. / Etnadal: Wir verbringen den Tag auf dem Campingplatz. Ich freu mich über die Kleinigkeit mich richtig waschen zu können und Räubertochter sitzt den ganzen Tag vor dem Kiosk und streichelt den Hund der Campingplatzbesitzer. Das tut ihr wirklich gut denn die ersten Tage jammert sie viel weil sie unsere Hündin so vermisst.

Donnerstag 17.8. / Bagn, Dokka: Mit einer Draisine fahren wir geschätzt 30km auf alten Bahnschienen zu einem See. Papa und Tochter spielen im Sand und bauen Staumauern. Zurück auf dem Campingplatz grillen wir Chicken Wings und Maiskolben. Der Hund wird wund gestreichelt während mich mein Mann beim Billard abzockt.

Freitag 18.8. / Hardangervidda: Herzliche Verabschiedung der Campingplatzbesitzer. Die Sonne lacht. Auf der Hardangervidda halte ich unsere Kleine barfuß in den Schnee. Wir besichtigen eine rießige Staumauer und essen im strahlenden Sonnenschein Fisch zu Mittag. Unterhalb der bekannten Wasserfälle finden wir einen schönen Zeltplatz am Fluss und ich betrinke mich aus guter Laune heraus mit Rotwein was ich noch in der Nacht bitter bereue 😉

Samstag 19.8. / Oystese: Unser Zelt blieb trotz heftigem Regen trocken. Ich freue mich über Rührei zum Frühstück, anschließend gucken wir Wasserfälle. In der Nähe von Oystese kehren wir auf einem schönen Campingplatz ein.

Sonntag 20.8. / Bergen: Heute machen wir einen Ausflug nach Bergen und essen überdimensional großes Softeis am Hafen.

Montag 21.8. / Fähre: Wir gönnen uns ein Frühstück im Cafe des Campingplatzes. Anschließend geht es mit der Fähre über den Fjord und wir finden einen tollen Rastplatz mit glasklarem Fluss und See. Wir schlafen im Auto, trotzdem ist es in dieser Nacht bitter kalt.

Dienstag 22.8. / Kristiansand: Wir sind zeitig wach, kommen aber trotzdem erst mittags los weil wir uns mit einer Familie aus dem Pott verquatschen. Am späten Nachmittag kommen wir in einer Ferienanlage in Kristiansand an.

Mittwoch 23.8. / Kanonenmuseum: Heute steht Kultur auf dem Programm. Wir besuchen das Kanonemuseum. Viel Stoff zum Fotografieren für mich. Am Nachmittag spielt die Kleine vergnügt auf dem Spielplatz der Ferienanlage.

Donnerstag 24.8. / Langesund: Abreise in Kristiansand, Fahrt nach Langesund
Wir nehmen uns für unsere letzte Nacht eine Hütte, nicht weit vom Fährhafen und genießen endlos warm laufendes Wasser, richtige Betten und Fernsehen 😉

Freitag 25.8. / Langesund, Hirtshals: Frühstück, Auto vollpacken, gegen Mittag Check In auf unserer Fähre. Wir essen und unsere Kleine ist aus dem Bälleparadies nicht mehr rauszulocken. Ich muss gegen Übelkeit ankämpfen. Pünktlich um 19 Uhr kommen wir in Dänemark an und mein Mann bringt uns ohne langen Zwischenaufenthalt in 10 Stunden nach Hause.

Samstag 26.8. / Zuhause: Um 6 Uhr kommen wir zuhause an und legen uns ohne Umwege in unsere Betten.

Kuschelweiche Haare

Kuschelweiche Haare dank RoggenmehlHeute hab ich zum zweiten Mal meine Haare mit Roggenmehl gewaschen.

Und nun könnte ich mir ständig in die Haare fassen weil sie so unglaublich kuschelweich sind!

Aber mal von Anfang an…

Meine Haare sind schon ein Fall für sich. Ich habe starke Naturlocken. In der Grundschule trug ich sie noch lang, in der Realschule wurden sie immer kürzer (was wohl auch an den „netten“ Mitschülern lag die immer was zu lachen hatten) bis ich die Punkszene für mich entdeckte.. da war es dann endgültig vorbei mit den Christkindlocken.

Meine jetzige Frisur, die ich übrigens schon fast 10 Jahre trage, ist für Naturlocken im Grunde ein Super GAU. Aber ich mag sie halt. Und so quäle ich meine Haare mit dem Glätteisen. Meine Haare, Naturlocken sind ja bekanntlich ohnehin eher trocken statt fettig, sind also immer strohig und spröde….

Das Haare färben gab ich in der Schwangerschaft auf weil meine Kopfhaut nicht mehr mitmachte. Später fing ich nicht wieder damit an weil das Glätteisen schon Strafe genug ist.

Der Gang zum Friseur ist für mich jedes Mal ein Kampf denn kaum einer kommt mit meinem Monchichi Kopf zurecht!

Seit etwa einem Jahr wasche ich meine Haare mit Natron. Wie lange genau ich das schon so mache kann ich leider nicht sagen. Ich weiß auch gar nicht mehr wie es dazu kam…

Durch das Waschen mit Natron und Spülen mit Essig wurden meine Haare definitiv schöner und auch besser zu händeln. Trocken waren sie dennoch.

Da ich in den letzten drei Wochen aber so unglücklich mit meinen Haaren war beschloss ich was Neues auszuprobieren worüber ich schon viel und häufig gelesen habe aber noch nicht den Mut dazu hatte.

Waschen mit Roggenmehl.

Ich verschone Euch jetzt mal mit den üblichen Infos die man liest wenn man „Roggenmehlhaarwäsche“ bei Google eintippt und erzähle Euch nur wie es mir persönlich damit geht.

Wer mehr erfahren möchte muss also selbst nachlesen. I’m sorry.

Meine erste Roggenmehlhaarwäsche fand letzte Woche statt. Zwischen Wäsche Nr 1 und der heutigen liegen 10 Tage, was auch etwa dem Intervall meiner Natron Wäschen entspricht.

Als ich noch „normal“ gewaschen habe, tat ich das übrigens wöchentlich. Das sorgte ja häufig schon für Entsetzen bei Freundinnen, die ihren Kopf alle zwei bis drei Tage oder, noch schlimmer, jeden Tag säuberten. Häufiger waschen hatte ich mit meinen trockenen Locken aber nunmal echt nicht nötig bzw verschlimmerte die Sache noch.

Inzwischen habe ich komplett den Verstand verloren und wasche nur noch alle 10 Tage.. und dann auch noch mit Lebensmitteln.

Inzwischen ist aber auch mein Ego gewachsen und es interessiert mich nur noch wenig was meine Mitmenschen so über mein Waschverhalten denken.

Zurück zum Thema. Schon bei meiner ersten Mehlwäsche fiel mir auf das meine Kopfhaut sowie Haare nicht so trocken wurden, das Mehl reinigt scheinbar etwas sanfter. Das Waschen mit diesem Mehlbrei war außerdem angenehmer und einfacher als mit dem körnigen Natron.

Auf meine Essig Spülung wollte ich trotzdem nicht verzichten. Einfach aus Angst meine Haare könnten hinterher ein einziger Knoten sein.

Das Ergebnis war toll!

Meine Haare waren richtig schön weich und ließen sich sich gut kämmen. Noch besser als nach meinen üblichen Natron Wäschen.

Heute nach der zweiten Wäsche sind sie sogar noch schöner und ich kann gar nicht die Finger davon lassen.

Ich kann mich nicht erinnern wann meine Haare jemals so weich waren. Das schaffte nicht mal Pantene.

Vielleicht bin ich beim nächsten Mal sogar so mutig und lasse meinen Essig weg. Braucht man beim Roggenmehl angeblich gar nicht. Na mal sehen 😉

Meine Soulbottles sind da

(Das hier ist die Fortsetzung zu Trinkflaschen für unterwegs)

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Das lange Warten hatte heute ein Ende.

Meine Soulbottles sind da!

Fast zwei Wochen hat es nun gedauert.

Sieben Tage nach meiner Bestellung wurde mir eine Mail geschickt das sich meine Lieferung verzögert. Diese Mail kam leider nicht bei mir an und so schrieb ich 10 Tage nach Bestellung eine Mail an den Kundenservice.

Welcher erstmal nicht wusste wo das Problem lag.

Kurz darauf bekam ich aber nochmals eine Mail in der stand man habe mir eine Mail geschrieben das sich die Lieferung verzögert.

Nun denn… das lief vielleicht ein bisschen unglücklich, dennoch war die Freude heute groß!

Die Flaschen sind so ganz anders als ich sie mir vorgestellt habe.

Leichter als ich sie mir vorgestellt habe. Der Bügelverschluss dafür viel massiver als ich dachte.

Die Öffnung ist größer als bei herkömmlichen Flaschen und motiviert so zum Obst einfüllen (wird die Tage gleich ausprobiert). Außerdem ist sie richtig angenehm zum Trinken.

Der Tragegriff macht einen sehr stabilen Eindruck und ich hatte sofort das Gefühl ihm 100% Vetrauen schenken zu können.

Das Schönste ist allerdings der Druck! Ich bin hin und weg von den Motiven die ich mir ausgesucht habe aber selbst die Basis Version ist klasse.

Sogar mein Mann fragte mich ob er eine mit auf die Arbeit nehmen darf… Aber… Meine Motive… Ich glaube wir müssen gleich nochmal bestellen 😉

Neue Kategorien

Auf meiner Website gibt es nun drei/zwei neue Kategorien. Sie stehen schonmal aber ich werde erst nach und nach alle bisherigen, dazu passenden Beiträge einsortieren.

Nr 1 „Mindset und Selbstreflexion“

… hieß vorher „Mein Monster“. Darin schrieb ich über meine Depressionen, Gedankenmuster, Therapie und so weiter. Da ich diesen Begriff aber etwas negativ behaftet finde und nun auch immer häufiger Positives anfällt hatte ich das Bedürfnis sie umzubenennen.

Nr 2 „Ernährung und Fitness“

Hier könnt Ihr meine Fort- (vielleicht auch Rück?!)schritte in Sachen Essen und Bewegung verfolgen.

Nr 3 „Naturbewusst“

Hier lass ich die Ökotante raus 😉 Nachhaltiges, umweltbewusstes fern der Wegwerfgesellschaft.

Trinkflaschen für unterwegs

Seit der Schwangerschaft kann ich kein Mineralwasser mehr trinken. Ich vertrug die Kohlensäure darin plötzlich nicht mehr. Ständig musste ich aufstoßen und davon wurde mir wiederum schlecht.

Ich trinke also seit etwa vier Jahren Wasser ohne Kohlensäure.

Dafür aber Geld auszugeben sehe ich so gar nicht ein. Wie jetzt?! Na woher nimmst Du denn dann Dein Wasser?

Na ich trinke Wasser direkt aus meiner Küche: Leitungswasser!

Für viele glaube ich undenkbar. Für mich inzwischen das normalste der Welt.

Es gibt da aber eine Sache die mich daran schon lange stört.

Daheim halte ich einfach mein Glas unter den Hahn, logisch. Aber unterwegs? Auf Arbeit?

Ich kaufe hin und wieder kleine PET Flaschen stilles Wasser, die ich dann immer wieder auffülle bis sie eben.. naja.. nicht mehr ansehnlich sind/schlecht riechen. Auf der Arbeit habe ich eine von diesen Flip Flop Flaschen, die ich vor etlichen Jahren mal geschenkt bekommen habe. Ihr könnt Euch denken das die irgendwann auch nicht mehr schön sind. Und hin und wieder habe ich so einen Plastikgeschmack im Mund.. rockt auch nicht.

Das hat nun alles ein Ende!

Beim Durchstöbern vom Koala Blog, von dem ich hier schon geschrieben habe, wurde ich auf die Soulbottles aufmerksam.

Ich bestellte mir sofort drei Stück und warte nun gespannt auf mein Paket.

Bericht folgt 🙂

Das Internet rockt

Könnt Ihr Euch noch dran erinnern als das Internet in Euer Leben trat?

Mensch gabs da viel zu entdecken.

Singende Hamster, Chatrooms, Ketten E-Mails, sprechende Lamas all sowas. Inzwischen ist es irgendwie langweilig geworden. Finde ich. Surfen bedeutet ja meist nur noch facebooken. Und da liest man überwiegend blödsinniges Zeug.. Wenn man es nicht richtig zu nutzen weiß, worüber ich hier schon vor langer langer Zeit geschrieben habe…

Heute aber mag ich das Internet mal wieder.

Soja Koala hab ich schon ein paar Wochen in meinem Reader und habe heute endlich mal Zeit gefunden richtig lang zu schmökern denn unsere Lütte macht heute einen irre langen Mittagschlaf.

Wie ich zu Silja kam weiß ich leider schon wieder gar nicht mehr. Aber sie schreibt vom Nicht-Haare-waschen, was mir gefiel und weswegen sie auch in meinem Reader landete. Heute las ich aber noch allerhand andere tolle Sachen über die ich ein andermal berichten möchte.

Über Siljas Facebook Seite kam ich dann widerrum zu Mi, die vor etwa einem halben Jahr Mama wurde.

Und so liege ich nun hier neben der schlafenden Räubertochter, lese Blogbeiträge vom Stillen, Einstieg in die Beikost und so weiter und schwelge ein bisschen in Erinnerungen.

Damals.. mit meiner großen Kugel, der langen Geburtsreise und den blutig gesaugten Brustwarzen..

Ohje ich werd ganz melancholisch 😉

Milchtankstelle

BauernhofmilchAm Sonntagnachmittag, wir waren auf dem Heimweg von meinem Schwiegereltern, hielten wir spontan an der „Milchtankstelle“ in der Nähe von Münchberg.

Schon vor Monaten fiel mir dieses Schild am Straßenrand zwischen Münchberg und Helmbrechts auf.

Aber wie das halt so ist.. irgendwie kommt man nicht dazu… bis gestern!

Unsere Kleine schlief tief und fest im Auto und ganz spontan bat ich meinen Gatten, nachdem wir von der Autobahn abgefahren waren, dort zu halten.

Wir folgten der guten Beschilderung und fanden den Milchautomaten auf Anhieb, der direkt vorm Kuhstall in einem kleinen Holzhüttchen steht. Darin findet man außerdem einen Kühlschrank mit frischen Eiern, und einen weiteren mit gekühlten 1 Liter Glasflaschen für so Superspontane wie mich 😉

Eier- und Flaschengeld wirft man in kleine Briefkästen. Milchgeld direkt in den Automaten. Der Liter sollte einen Euro kosten. Eine Glasflasche übrigens ebenfalls.

Ach ich probier das jetzt mal…

Einen Euro für den Flaschenbriefkasten, Flasche raus aus dem Kühlschrank, Deckel runter. Noch einen Euro für den Automaten, Tür zum Zapfhahn auf, Flasche schräg darunter halten, Startknopf drücken.

Der Zapfvorgang endet bei einem Liter automatisch versprach die Anleitung, ich drückte dennoch Stop als die Flasche fast ganz voll war, nahm einen großen Schluck und zapfte dann den Rest.

Mit breitem Grinsen stieg ich zurück ins Auto.

Auf dem Heimweg machten mein Mann und ich fast die halbe Flasche leer, der Rest wurde am nächsten Tag vernichtet weil: Megalecker!

(by the way… aus diesem Automaten kommt Rohmilch! Diese sollte man vor dem Verzehr erst abkochen)

Auch unsere Kleine wollte dann lieber die „Bauer Hof Milch“ statt die aus dem Tetrapack.

Schade dass wir selten in diese Richtung fahren sonst würde ich öfter mal halten. Weil die Milch klasse schmeckt, frisch ist und ich den Bauern ohne Umwege fair bezahle.

Vielleicht ja auch was für Euch?!

Support your local dealer!


Mehr darüber könnt Ihr hier lesen und hier anschauen.

Den Erlebnisbauernhof der Familie Findeiss findet Ihr übrigens auch bei Facebook.

Liebster Award

„Was zum Teufel ist das?“ war mein erster Gedanke als Julia einen meiner letzten Blogbeiträge wie folgt kommentierte:

Liebe Viola,
ich habe dich und deinen tollen Blog für den Liebster-Award nominiert, es macht riesig Spaß deine Beiträge zu lesen und ich freue mich, dass du deinen Blog schreibst! Meinen Blogbeitrag zur Nominierung mit allen Informationen findest du hier: https://oekobiofreak.wordpress.com/2016/11/17/liebster-award/ .
Ganz lieben Gruß
Julia

Mein zweiter Gedanke war: Oh man sind das tolle Worte! Ich bin hin und weg.

Liebster Award. Soso. Irgendso ein Ding in der Bloggerszene scheinbar.

Nachdem ich Julias Link gefolgt war und gleich nochmal so Liebes lesen durfte….

Viola mit ihrem Blog Violas Blog, die aus ihrem Alltag berichtet und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn ihr mal was auf den Keks geht oder etwas gutes gelingt. Ich mag Ehrlichkeit und habe dank ihres bildlichen Schreibstils bei jedem Beitrag das Gefühl mit dabei zu sein; sie malt Bilder in Köpfe, so schön, wie sie fotografiert!

… erklärte sich das aber recht schnell. Fragen beantworten, neue Fragen ausdenken, andere nominieren die wieder Fragen beantworten und sich neue Fragen ausdenken.. und so weiter.

Das erinnert mich an den Brotteig aus meiner Kindheit, der wie ein Kettenbrief weitergereicht wurde. 

Lange Rede, gar kein Sinn: Danke fürs Nominieren, Julia! Danke für deine lieben Worte, die zu keinem besseren Zeitpunkt hätten kommen können.

Ich beantworte sehr gerne Deine Fragen. Der Rest wird folgen 😉

Los geht’s.

No1 Was hat Dich zum Bloggen bewegt?

Unser Umzug von der Großstadt aufs Land 2013 bewegte mich zum Bloggen. Anfangs postete ich in einer geschlossenen Facebook Gruppe für Familie und Freunde, schnell entwickelte sich daraus eine Leidenschaft die ich auch mit „Fremden“ teilen wollte.

No2 Was macht Dir am Bloggen Spaß?

Das Schreiben selbst, Gefühle und Gedanken loswerden und festhalten. Ich lese gerne meine eigenen Beiträge und reise zurück zu dem beschriebenen Zeitpunkt. Mein Blog ist mein Tagebuch.

Ich teile aber natürlich auch einfach gerne meine Fotos mit anderen.

No3 Wann und zu welchen Anlässen bloggst Du? 

Absolut ohne Plan wenn ich Lust und Zeit habe und ich bestimmte Gedanken loswerden muss.

No4 Wohnst Du gerne da, wo Du gerade wohnst? Wenn ja, warum, wenn nein, wo möchtest Du gerne hin und aus welchem Grund?

Ich „wohne“ nicht, ich „lebe“ 🙂 und ja, das mache ich unwahrscheinlich gerne dort wo ich bin. Das Landleben brachte mir innerlich mehr Ruhe und ich erkannte was mir wirklich wichtig ist im Leben.

No5 Was sind deine 3 Lieblingsstädte?

Hamburg, Nürnberg.. lasst mich mal noch überlegen..

No6 Welcher Reisetyp bist Du? All-inclusive-Urlaub, Backpacking mit Trampen und Couchsurfen oder noch ganz anders?

Als Kind fuhren meine Mum und ich oft ein paar Tage in große Städte, machten Sightseeing und besuchten Musicals. Das war großartig! Ich genoss dabei auch das kleine bisschen Luxus im Hotel.

Kultur ist mir nach wie vor lieber als Strandurlaub. Wenn Strand dann gerne Ostsee statt Türkei oder Malle oder so nen Schwachsinn.. sorry 😉

Hotel ist mir aber nicht mehr so wichtig. Ich mags bodenständig.

No7 Dating! Wie hast Du Deinen Partner kennengelernt? oder Wie datest Du?oder Datest Du? Such Dir eine der drei Fragen aus.

Meinen Mann habe ich mehr oder weniger im Internet kennengelernt. Auf einer Szene Dating Seite suchte ich nach neuen Leuten in der Umgebung und staunte über ein unbekanntes Gesicht. Ein paar Tage später sah ich ihn ganz flüchtig in der Stadt und schrieb ihn erst daraufhin an.

No8 Was möchtest Du gerne mal tun, was Du Dich nicht traust oder aus anderen Gründen nicht dazu kommst?

Fallschirmspringen. Das muss warten da ich mir im Moment noch ganz viele andere Träume erfülle.. Zum Beispiel ein Bondage Fotoshooting 😉

No9 Was ist eine große Stärke von Dir?

Meine Zuverlässigkeit.

No10 Ist ökologischer Leben ein Teil Deines Alltags oder eher weit weg? Kannst Du Dir vorstellen weniger Müll zu produzieren?

Puuuh.. Bis hierher waren die Fragen alle so einfach. Ich lebe nicht bewusst ökologisch. Ich glaube viel passiert bei mir so aus dem Bauch heraus.

Ich benutze Tupper statt Alu- und Frischhaltefolie. Ich esse sehr wenig Fleisch. Ich kaufe Obst und Gemüse nach Saison also keine Erdbeeren im Winter. Eier gibt’s nur von den eigenen Hühnern. Wenn die gerade nicht legen gibt’s eben keine. Apropos Hühner.. Die fressen meinen gesamten Bio“müll“ sodass nichts davon im Restmüll landet.

Ich benutze kein Shampoo und Cups statt Tampons.

Im Haus wird fast ausschließlich mit Holz geheizt.

Meine Jeans trage ich bis sie durch ist bevor ich eine neue kaufe. Ists gerade warm werden vorher vielleicht noch Hotpants draus 😉

No11 Hat es dir Spaß gemacht die Fragen beim Liebster-Award zu beantworten?

Jaaaa 🙂