Wochenplanung

Allem gerecht zu werden empfinde ich manchmal als ziemlich große Herausforderung.

Ich bin Kassiererin, Ehegattin, Mama, Familienmitglied, Fotografin, Freundin, Tochter… und dann, was auch unheimlich wichtig aber ich oft vergesse, ich selbst!

Das alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal gar nicht so leicht und oft geht dabei auch irgendwas oder irgendwer unter.

Drum habe ich mir nun vorgenommen meine Woche besser durchzuplanen.

Ich bin Jungfrau, Planung ist voll mein Ding! 😀

Ich möchte in den nächsten Wochen darauf achten feste Zeiten

  • für mich selbst, Schreiben, Fotografie, Sport (Oh oh ganz schlimm momentan!)
  • für meinen Mann und mich als Paar
  • meine Tochter
  • und auch für uns als Familie einzuplanen.

Besonders die Kleine liegt mir am Herzen denn wir verbringen irgendwie kaum Zeit miteinander. Oder anders gesagt es läuft halt so nebenher und das gefällt mir nicht.

Letzte Woche fing ich schon damit an mit ihr Kuchen zu backen und sie intensiv mit einzubeziehen. Für diese Woche, morgen Nachmittag, habe ich einige Bastelsachen organisiert. Kleber, buntes Tonpapier, Glitzer, Moosgummi.. ob dabei was hübsches, sinnvolles rauskommt ist für mich zweitrangig 😉

Und damit ich erstmal reinkomme in meinen neuen Vorsatz habe ich mir nun für die nächsten vier Montage eine Checkliste in den Kalender gekritzelt.

Für die laufende Woche sind alle Punkte abgehakt. Drückt mal die Daumen das es nächste Woche genauso gut klappt 🙂

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Kassiereralltag

Man muss sich ja schon viel gefallen lassen im Einzelhandel.

Der Kunde ist König. Oder so ähnlich.

Meist werde ich an der Kasse schief angeredet weil schon um 9.30 Uhr Stiefmütterchen, XXL Damen Schlüppis oder Bio Gojibeerenmüsli „was im Prospekt war“ ausverkauft ist.

Manchmal pflaumt man mich auch an weil ich entweder zu langsam (das sind die die am Ende der Schlange stehen) oder zu schnell (deren Waren ich gerade scanne) kassiere.

Nach etwa fünf Jahren im Verkauf kann ich mit sowas gut um.

Wenn es aber um Persönliches geht…

Nun könnte ich ein megagroßes Fass aufmachen was denn alles schonmal passiert ist… hier die aktuellste kuriose Geschichte aus meiner heutigen Frühschicht:

Stammkundin, irgendwas zwischen 35 und 45, stark tätowiert und deswegen von mir fälschlicherweise als weltoffen eingestuft.

Ich in der Kasse, nutze die kurze Pause zwischen verabschiedeter Kundin und tätowierter gerade noch Waren auflegender Kundin um einen Schluck zu trinken.

In meiner Soulbottle: Leitungswasser und ein paar Salatgurkenscheiben.

„Was zur Hölle ist das ekliges?“

Pokerface. „Gurkenwasser.“

„Bäh wie kommt man darauf sowas zu trinken? Das ist ja widerlich. Igitt. Ich glaub ich muss gleich ko*****!“

Zur Krönung des Ganzen fehlten im Grunde nur noch Würgegeräusche.

„Probieren Sies doch mal aus. Schmeckt gar nicht so.. „zum Ko*****“.“, gab ich ihr mit auf den Weg.

Ob einem sowas schmeckt oder nicht sei erstmal jedem selbst überlassen. Prinzipiell bin ich ja der Meinung das man alles mal probieren kann. Sogar Gurkenwasser.

Die Art und Weise wie sie ihren Gedanken freien Lauf ließ fand ich für eine erwachsene Frau aber doch recht erschreckend.

Aber mich lange darüber ärgern? Nee das bringt doch nix. Lieber einen Spaß draus machen…

Mal sehen womit ich sie beim nächsten Mal schocken kann. Vielleicht mit Ingwerwasser.

Lasst die Spiele beginnen… 😉

Shooting Tag in Erlangen

Heute, an meinem vorletzten Urlaubstag, war ich in Erlangen zum Fotografieren.

Es war mein dritter und bisher kleinster Fotowalk.

Nur geschätzt 30 Teilnehmer waren angereist um mitzumischen.

Ich hatte mich vorab locker mit einem Mädel verabredet, das normalerweise selbst fotografiert. Sie sei kein klassisches Model sagte sie mir, was ich bei Street sowieso super finde. Mir geben diese übertriebenen Fashion Posen auf öffentlichen Plätzen irgendwie nicht so viel.

Ich lies mich von ihr finden und schnell waren wir eine Gruppe von sechs Mann die gemeinsam loszogen.

Den ersten Treffpunkt verpassten wir, beim zweiten war vom Walk leider schon gar nichts mehr übrig. 

Das fand ich ziemlich schade. Auch unsere Gruppe löste sich dann zügig auf, meine Verabredung brachte mich zu meinem Auto, auf dem Weg dorthin machten wir noch ganz entspannt ein paar Fotos und unterhielten uns sehr gut.

Wir waren irgendwie auf einer Welle und soo traurig war ich dann gar nicht mehr das sich der Walk so schnell auflöste.

Dieses Glück, Menschen vom selben Schlag zu treffen, habe ich in letzter Zeit wohl öfter.

Mein „Onlinedate“ gestern hat nämlich auch richtig viel Spaß gemacht und wird bestimmt nicht das Letzte gewesen sein 🙂

Onlinedating

Als ich etwa 13 oder 14 Jahre alt war entdeckte ich das Chatten für mich.

Im Antenne Bayern Chat, später spin, lernte ich viele nette Leute kennen und traf mich auch mit einigen.

Meine Freundin T. zum Beispiel, die seit über 10 Jahren eine Rolle in meinem Leben spielt und heute Patin der Räubertochter ist.

Auch mein Freund Bugs, der in Hessen lebt, hat seinen festen Platz in meinem Herzen auch wenn wir nicht mehr allzu viel Kontakt haben.

Ich verliebte mich sogar über das Internet.

Und startete in mein Liebesleben direkt mal mit einer Fernbeziehung. Mein erster Freund lebte im Allgäu, uns trennten etwa 270km die wir, beide Schüler, ausschließlich mit dem Zug bestritten.

Knapp 10 Menschen traf ich nach vorherigem Kennenlernen via Internet. Nur sehr wenige dieser Treffen fielen negativ aus.

By the Way.. Nein ich hatte bei all diesen Treffen nie Angst mir könnte etwas passieren. Ich habe immer dementsprechend Vorbereitungen getroffen (nur auf öffentlichen Plätzen, Freunde und Familie informiert, mich nach 30 Minuten anrufen lassen und so weiter) und der schlimmste Fall war ein schweigsamer, langweiliger Computernerd.

Das intensive Chatten gab ich auf als mein Mann und ich hierher zogen.

Ich hatte einfach nicht mehr das Bedürfnis danach. Inzwischen hat Facebook bestimmt sämtliche Chaträume abgelöst. Aber via Fb neue Leute kennenlernen? Geht sowas? Ich weiß nicht.

Ich nehme grundsätzlich keine Fremden an, möchte Ihnen aber dennoch eine Chance geben. So bekommen fremde Leute die mir eine Anfrage schicken erstmal eine Mail ob wir uns denn kennen. Entwickelt sich daraus dann ein gutes Gespräch.. schön. Meist kommt dabei aber nichts raus.

Anfang Juli passierte mir dann aber was ganz Skurriles.

Ich bekam eine Freundschaftsanfrage von einem jungen Mann geschickt dessen Chronik kaum was aussagte. Auf den wenigen Fotos die er drin hatte erkannte man nirgends sein Gesicht. Sein Profil Foto zeigte ihn von hinten mit einer Waffe.

Ich rollte mit den Augen, fragte mich was das wohl wieder für ein Spinner ist und schickte meine obligatorische Mail.

OnlinedatingZiemlich schnell entwickelte sich ein recht nettes Gespräch, wir entdeckten ein paar Gemeinsamkeiten (er wohnte in der selben Großstadt wie ich und lebt inzwischen nicht weit von meinen Eltern entfernt) und ich hatte so das Gefühl das wir auf einer Welle waren. Das fand ich einigermaßen suspekt.

Wir schrieben weiter bis wir Ende Juli Handynummern austauschten und unser mal mehr mal weniger tiefsinniges Gesabbel seitdem via WhatsApp weiterführen.

Jetzt bin ich aber niemand der auf reine Schreibkontakte steht und irgendwann wissen will mit wem er es zu tun hat.

Und so kam es dazu das wir ein persönliches Kennenlernen, in der Zeit in der ich auch meine Mama besuche, vereinbarten.

Morgen, am frühen Samstagabend, werden wir sehen ob diese eigenartige Verbindung einem persönlichen Treffen standhält.

Ich bin ziemlich gespannt 😉

Zwei Wochen…

Zwei Wochen Norwegen

Ohne Make-Up. Ohne Nagellack. Ohne Glätteisen.

Ein Auto. Ein gerissenes Zelt. Vier Länder.

Heute Morgen um 6 Uhr kamen meine Familie und ich von unserem Norwegentrip zurück.

Eine neue spannende Erfahrung für mich.. denn wir hatten weder Unterkunft noch ein klares Ziel. Wir fuhren durchs Land und hielten an wo es uns gefiel.

Hinter mir liegen zwei Wochen ganz ohne Schnick Schnack.

Ich trug an keinem einzigen Tag Make Up und auch meiner Nagellacksucht trotzte ich. Das ich nicht jeden Tag warmes Wasser zum Duschen hatte (und wenn: 5 bis 15 Kronen für 3 bis 8 Minuten warmes Wasser.. wie soll man in der Zeit Roggenmehl auswaschen?!) nutzte ich gleich mal aus um NW/SO auszuprobieren. Sprich ich wusch meine Haare zwei Wochen lang nicht („Iiiiihhhhh“). Erfahrungsbericht folgt.

Facebook lief, wie vor dem Urlaub auch schon, auf Sparflamme. An den regenreichen Tagen surfte ich mal ein bisschen. Da stand mir aber auch Wlan zur Verfügung denn ich bin viel zu geizig um mein Datenvolumen für sowas zu verpulvern.

Das nutzte ich lieber um hin und wieder ein paar für mich wichtigen Menschen zu schreiben. Auf soziale Kontakte will und mag ich nicht verzichten. Auch nicht auf so einem minimalistischem Trip.

Fernsehen konnten wir nicht, fehlte mir aber noch weniger als ich es erwartet hatte. Ich dachte nicht einen Moment dran wie schön es vielleicht sein könnte jetzt mal durchzuzappen. Am letzten Abend gönnten wir uns eine Hütte in der wir sogar Fernsehen hatten… die Norweger gucken genau den gleichen Rotz wie wir 😉

Mein persönliches Fazit unseres Trips:

Ich brauche nicht viel Luxus. Dennoch habe ich gerne ein festes Zuhause und eine gewisse Ordnung.

Meine Ernährung und auch mein Sportprogramm blieben völlig auf der Strecke. Mir fehlte irgendwie meine Routine. Ein bisschen genießen wollte ich aber auch. Letztendlich stelle ich aber erneut fest das es mir besser geht wenn ich mich gesund ernähre und bewege. Ach was?!

Hier nun ein kurzer Reisebericht für Euch. Fotos folgen 🙂

Samstag 12.8. / Oberfranken, Grenze Dänemark, Schweden: Frühstück, Auto packen, wir starten schon Mittag statt wie geplant am Abend weil es mein Mann nicht erwarten kann. Ich kaufe noch zwei Bücher und ein paar Flaschen Wein und dann geht’s los. Wir schaffens bis über die schwedische Grenze und legen uns gegen Mitternacht auf einem Rastplatz in der Nähe von Malmö ins Auto zum Schlafen.

Sonntag 13.8. / Schweden, Norwegen: Wir brechen schon morgens um 6 Uhr auf und fahren weiter durch Schweden über die Brücken nach Norwegen. Mittags sitzen wir am Meer in Moss und spielen mit der Lütten im Sand. Nachdem wir eingekauft haben finden wir einen schönen Rastplatz an einem See. Wir kochen Spaghetti und trinken Wein bis wirs uns wieder im Auto gemütlich machen.

Montag 14.8. / Norwegen: Morgens springe ich in den eiskalten See. Mittags gibt’s lecker Lachs mit Gemüse auf einem schönen Platz in der Nähe einer Staumauer, die Räubertochter mit Begeisterung anschaut. Abends finden wir ein Plätzchen an einem reißenden Fluss auf dem Rafting Boote unterwegs sind. Nachts reißt leider unser Zelt.. ziemlich nasse Angelegenheit.

Dienstag 15.8. / Etnadal: Wir brechen im Nieselregen auf, fahren über Stock und Stein und sehen freilaufende Schafe und Kühe auf den Straßen. Wir beschließen einen Campingplatz aufzusuchen um nach der nassen Nacht im Zelt heiß duschen zu können. Abends gibt es Spaghetti und unser kaputtes Zelt sieht mit zwei zusätzlichen Abdeckplanen fast aus wie neu 😉 Mein Mann und ich sitzen am Abend unter der Plane im Regen während Tochter schon schläft.

Mittwoch 16.8. / Etnadal: Wir verbringen den Tag auf dem Campingplatz. Ich freu mich über die Kleinigkeit mich richtig waschen zu können und Räubertochter sitzt den ganzen Tag vor dem Kiosk und streichelt den Hund der Campingplatzbesitzer. Das tut ihr wirklich gut denn die ersten Tage jammert sie viel weil sie unsere Hündin so vermisst.

Donnerstag 17.8. / Bagn, Dokka: Mit einer Draisine fahren wir geschätzt 30km auf alten Bahnschienen zu einem See. Papa und Tochter spielen im Sand und bauen Staumauern. Zurück auf dem Campingplatz grillen wir Chicken Wings und Maiskolben. Der Hund wird wund gestreichelt während mich mein Mann beim Billard abzockt.

Freitag 18.8. / Hardangervidda: Herzliche Verabschiedung der Campingplatzbesitzer. Die Sonne lacht. Auf der Hardangervidda halte ich unsere Kleine barfuß in den Schnee. Wir besichtigen eine rießige Staumauer und essen im strahlenden Sonnenschein Fisch zu Mittag. Unterhalb der bekannten Wasserfälle finden wir einen schönen Zeltplatz am Fluss und ich betrinke mich aus guter Laune heraus mit Rotwein was ich noch in der Nacht bitter bereue 😉

Samstag 19.8. / Oystese: Unser Zelt blieb trotz heftigem Regen trocken. Ich freue mich über Rührei zum Frühstück, anschließend gucken wir Wasserfälle. In der Nähe von Oystese kehren wir auf einem schönen Campingplatz ein.

Sonntag 20.8. / Bergen: Heute machen wir einen Ausflug nach Bergen und essen überdimensional großes Softeis am Hafen.

Montag 21.8. / Fähre: Wir gönnen uns ein Frühstück im Cafe des Campingplatzes. Anschließend geht es mit der Fähre über den Fjord und wir finden einen tollen Rastplatz mit glasklarem Fluss und See. Wir schlafen im Auto, trotzdem ist es in dieser Nacht bitter kalt.

Dienstag 22.8. / Kristiansand: Wir sind zeitig wach, kommen aber trotzdem erst mittags los weil wir uns mit einer Familie aus dem Pott verquatschen. Am späten Nachmittag kommen wir in einer Ferienanlage in Kristiansand an.

Mittwoch 23.8. / Kanonenmuseum: Heute steht Kultur auf dem Programm. Wir besuchen das Kanonemuseum. Viel Stoff zum Fotografieren für mich. Am Nachmittag spielt die Kleine vergnügt auf dem Spielplatz der Ferienanlage.

Donnerstag 24.8. / Langesund: Abreise in Kristiansand, Fahrt nach Langesund
Wir nehmen uns für unsere letzte Nacht eine Hütte, nicht weit vom Fährhafen und genießen endlos warm laufendes Wasser, richtige Betten und Fernsehen 😉

Freitag 25.8. / Langesund, Hirtshals: Frühstück, Auto vollpacken, gegen Mittag Check In auf unserer Fähre. Wir essen und unsere Kleine ist aus dem Bälleparadies nicht mehr rauszulocken. Ich muss gegen Übelkeit ankämpfen. Pünktlich um 19 Uhr kommen wir in Dänemark an und mein Mann bringt uns ohne langen Zwischenaufenthalt in 10 Stunden nach Hause.

Samstag 26.8. / Zuhause: Um 6 Uhr kommen wir zuhause an und legen uns ohne Umwege in unsere Betten.

Ich habe keine sch*** Geduld mehr!

Ich außer KontrolleAm Sonntagabend zerdebberte ich vor lauter Wut eine Febreze Sprühflasche. So heftig das sie in kleinste Teile zerbrach.

Ich will so gar nicht sein!

Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht so das mir das Spaß macht so aggressiv zu sein, mich selbst gar nicht mehr unter Kontrolle zu haben.

Meine Tochter macht seit etwa einem Vierteljahr abends Terror.

An manchen Tagen schläft sie völlig problemlos und schnell ein. Manchmal verlangt sie sogar ins Bett gebracht zu werden. Meistens ist es aber ein stundenlanger Kampf.

Sie macht Terror beim Zähne putzen, beim Schlafanzug anziehen, Haare kämmen, Zähne putzen. Sie tritt und bespuckt mich. Im Bett angekommen und fast schon im Traumland reißt sie die Augen wieder auf. Sie strampelt oder turnt so lange rum bis sie ihre Müdigkeit, den toten Punkt, scheinbar wieder überwinden hat.

An dieser Stelle werde ich selbst ungeduldig. Ich verlasse das Zimmer.

Dann höre ich via Babyphone das sie rumkruschelt, spielt. Und ich lasse sie in der Hoffnung sie würde vielleicht doch selbst wieder ins Bett gehen.

Ich schaue nach einer Weile wieder nach ihr oder aber sie kommt die Treppe runter.

Am Sonntag war letzteres der Fall.

Nur noch im Schlafanzugoberteil, das sie bis zum Hals hochgezogen hatte, stand sie in der Stube. An Bauch, Armen und Beinen mit Filzstiften angemalt.

Ich wusch die Sauerei ab und steckte sie wieder ins Bett. Dabei stellte ich fest das auch der Teppichboden Farbe abbekommen hat. Super. Während ich mir einbildete das gleich noch sauber machen zu wollen stapfte Madame wieder ins Bad, schnappte sich die Febreze Flasche und fing an den Boden damit einzusprühen.

Ich kann nicht mehr!

Ich riss ihr also das Ding aus der Hand und schmiss es mit all meiner Kraft den Flur runter.

Kurz drauf kümmerte sich nur noch mein Mann um die Kleine. Ich ging ins Bett. Nervlich und körperlich fertig.

Fragt man Ärzte, Kollegen, andere Mütter hört man nur „Das ist eine Phase. Da musst Du Geduld haben.“

Ich habe aber keine Geduld mehr!

Und vor allem will ich diese Art von Mama gar nicht sein. Die, die so laut und aggressiv ist. Ich weiß gerade nicht mehr weiter 😦

Facebook und ich

Mein Account ist zwar wieder aktiv.. ich selbst bin es aber nicht.

Seit inzwischen zwei Wochen habe ich Facebook hinten angestellt.

Ich habe keine Facebook App mehr auf meinem Handy. Ab und zu gehe ich via Browser online. Und das auch nur wenn ich was Bestimmtes brauche.

Die Messenger App hab ich wieder installiert. Könnte ja sein das wirklich mal jemand was von mir will 😉

Das Gefühl irgendwas zu verpassen hab ich überhaupt nicht…

A…… tag

Heute ist ein sch*** Tag.

Also im Grunde fühle ich mich schon seit ein paar Tagen unwohl. Ich habe keine Geduld mit der Kleinen, ich bin unter Strom, aufgekratzt und kann mal wieder nicht genau ausmachen wo eigentlich das Problem liegt.

Gestern Nachmittag baute ich einen Zaun. Das zukünftig neue Hühnergehege. Und ich mähte Rasen. Um dieser inneren Unruhe etwas entgegen zu wirken.

Das half auch super.

Heute morgen war es wieder vorbei. Die Kleine nicht so mitgemacht wie ich mir das in meinem Dickschädel eingebildet hab und schon war die Unruhe wieder präsent.

Es sollte sowieso ein stressiger Tag werden. Um 15 Uhr sollte ich anfangen zu arbeiten. Die Kleine macht üblicherweise Mittagschlaf bis 14 Uhr/14.30.

Ich holte sie also früher vom Kindergarten ab in der Hoffnung sie schläft früher ein. Pustekuchen.

Drama pur. Aufgeben meinerseits.

Essen für uns beide gemacht, ein bisschen blöd geguckt, Zeit vergehen lassen, nochmal probiert sie ins Bett zu stecken. Keine Chance.

Sie singt und quietscht nun also in ihrem Bett und ich sitze zwei Räume weiter und bin mit meinen eh schon dünnen Nerven am Ende.

Pointe: Eben rief meine Kollegin an ich bräuchte erst um 17 Uhr kommen.

Soll ich nun lachen oder weinen?!

Meine facebookfreie Woche…

… ist heute zu Ende und ging schneller vorbei als ich dachte.

Mein Fazit: Man verpasst nicht viel wenn man deaktiviert ist.

Auch meine Liste, wie im letzten Beitrag erwähnt, ist nicht weiter gewachsen… hmm.

Statt bei Facebook zu surfen habe ich Webseiten besucht und Blogs gelesen. Welche die mich wirklich interessieren. Gestern kramte ich ein altes Buch raus, das ich als Teenager gelesen habe. Eine kitschige Erste Liebe Geschichte… Das Gratismagazin von Dm liegt hier auch und wartet noch drauf durchgeblättert zu werden. Seichte Kost aber für mich im Moment völlig ausreichend.

Statt Leute via Facebook zu stalken schreibe ich via WhatsApp (ist ja quasi wie Facebook) aktiv mit ihnen.

Man kann sich die Zeit also schon einigermaßen sinnvoll vertreiben.

Na ich werde dann mal meine Account-Aufräum-Aktion starten.

 

Meine Facebook Abstinenz…

… läuft prima. Keine Entzugserscheinungen, keine apathischen Anfälle… Scherz beiseite 😉

Ich verzichte seit vier Tagen auf Facebook und es fehlt mir, wie zu erwarten war, nicht viel.

Die ein oder andere Fotogruppe fehlt mir. Das Stöbern darin und das Inspirieren lassen.

Gestern schickte ich einem Model, mit dem ich demnächst zusammenarbeiten möchte , eine Mail vom Account meines Mannes aus. Hatte ich nämlich glatt vergessen.

Vor Ablauf der sieben Tage, so lange wird man nämlich deaktiviert wenn man eben seinen Account „deaktiviert“, werde ich vermutlich nicht in die Facebookwelt zurückkehren. Vielleicht verlängere ich ja auch nochmal ein paar Tage.

So lange bis ich wieder meine persönliche Sinnhaftigkeit dieses Netzwerks gefunden habe.

Bis dahin erstelle ich mir eine kleine Liste, die mir nach meiner „Rückkehr“ beim Aufräumen meines Accounts helfen soll 😉

Was fehlt mir eigentlich bei Facebook?

+ vereinzelte (!) Fotografiegruppen

+ …

+ …

PS: Ich kränkel immernoch etwas rum aber es geht bergauf! Ich WILL das es bergauf geht. Ich habe nämlich keine Lust mehr aufs Krank sein.