Neue Auffahrt

Neue Auffahrt

Unser Nachbar, der einfach alle Leute anquascht die ihm begegnen, stellte vor ein paar Wochen für uns den Kontakt zu einer Tiefbaufirma her. Die waren interessiert daran ihren „Müll“ loszuwerden.

So kam es dazu das wir gestern ein Geschenk in unsere Hofeinfahrt geliefert bekamen.

Besagte Firma hatte Fräsgut einer alten Straße übrig, das sie uns gestern in die Auffahrt kippten.

Mein Mann, Tochter und ich halfen am Abend kräftig zusammen um diesem Berg Herr zu werden.

Mein Mann schob grob mit dem Schlepper während die Kleine und ich die Feinarbeiten machten und mit dem Rechen verteilten.

In den nächsten Tagen sollen wir noch mehr davon bekommen und ich hoffe das unsere Auffährt dadurch stabiler und im Herbst/Winter weniger truppenübungsplatzmäßig ist.

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Unser Osterfest

Vor vier Wochen bereits überkam mich der Gedanke: Ich will Ostern feiern! So richtig mit Eier suchen und so.

Für die, die es nicht wissen: Meine schlechtere Hälfte war schonmal verheiratet und aus dieser Ehe gehen zwei Kinder hervor.

Wir patchworken also.

Was anfangs schwierig war, schwieriger wurde, dann mal wieder einfacher war.. aber ich schweife ab.

Ich wollte Ostern feiern. Mit allen!

Kind 1, 2 und 3. Mit allen Paten der Kinder und auch mit der Mama von Kind 1 und 2 weil ich mir vor noch längerer Zeit für mich selbst beschlossen habe: Ich will dass das funktioniert und ich will das es gut ist! Kein Rosenkrieg! Vielleicht schreibe ich hierzu mal noch einen Beitrag.

Viel Gesabbel drum herum… unser Osterfest sah so aus:

Am Ostersonntagmorgen wachte ich als erste auf und schlich mich sofort aus dem Schlafzimmer raus um Osterhase zu spielen. Ich flitzte durch den Garten und versteckte fleißig Eier und Schoki. Meine Eier sahen zwar nicht soo schön aus aber sie waren mit Liebe und natürlichen Mitteln wie roter Beete gefärbt. Das hatte ich schon am Karfreitag erledigt.

Danach machte ich mich ans Tisch decken. Das meiste hatte ich schon am Abend vorher, nach meiner Spätschicht, vorbereitet. Ich bin halt ne Powerfrau 😉

Kurz nach 9 kam S. (Mama von Kind 1 und 2) und hatte frische Brötchen dabei. Kurz drauf kam die Patin von unserem Größten. Wenig später der Pate unserer Jüngsten mit seiner Frau und ihren beiden Jungs (ebenfalls Patchwork.. gibts da ne magnetische Anziehung oder so?). Kind 1 und 2 waren schon ein paar Tage bei uns.

Ich köpfte eine Flasche Sekt, ließ Kaffee raus.. und das große Futtern konnte beginnen.

Ich glaub ich selbst aß am meisten!

Danach gings raus in den Garten zum Eier suchen. Auch die Großen kamen mit, was mich sehr freute denn ich rechnete eher damit das sie für sowas schon „zu alt“ sind und sowas „uncool“ ist. Pubertät ist halt nicht einfach…

Aber sie kamen mit und wurden vorab noch informiert das die „einfachen“ Verstecke für die Kleinste gedacht sind.

So 100% ausgefuchst war mein System aber nicht denn alle Eier die gefunden wurden, waren „einfache“ Eier. Die schweren Verstecke wurden teilweise gar nicht gefunden.

Nächstes Jahr, der Plan steht schon, werden die Eier entweder beschriftet (1-3 für die verschiedenen Schwierigkeitsstufen) oder unterschiedlich gefärbt. Den Gedanken finde ich fast noch schöner… rot für einfach, tarn für schwer 😛

Auch für meinen Mann hatte ich ein Osternest vorbereitet was er suchen musste. Nun ist unser Grundstück etwas größer… ich musste ihm dann halt doch helfen bevor der Schmollmund immer größer wurde.

Nachdem die meisten Eier gefunden waren, schnitt ich Schokoladenkuchen an (wegen Spätschicht ausnahmsweise gekauft) und ging zur zweiten Runde Frühstück über. Ein paar saßen mit am Tisch, andere saßen draußen in der Sonne. Göttergatte trank sein Osternest Osterhasenbier 😀

Die Kids naschten und guckten weitere Ostergeschenke an. Um die Kleinste brauchte sich überhaupt keiner kümmern denn sie war mit den Jungs beschäftigt. Zwischenzeitlich gings aufs Trampolin und in unsere Scheune zum Spielen.

Später sammelte ich mit den beiden Jüngsten noch die übrig gebliebenen Eier ein.

Gegen Mittag brachen alle langsam auf.

S. nahm die zwei Großen mit nach Hause, die anderen fuhren wenig später. Gegen 13 Uhr steckte ich unsere Jüngste ins Bett, sie war völlig erledigt.

Ich räumte auf und verpflanzte anschließend meinen Hintern auf die Couch.

Fazit: Essen war lecker. Eiersuche erfolgreich. Kinder hatten Spaß und mir machte es unheimlich Spaß ihnen so zuzuschauen.

Zeit mit Menschen, die unser Leben und unsere Familie bereichern (ich liebe Euch!) und als I-Tüpfelchen die Nachricht von S. wie toll ich den Tag organisiert habe und wieviel Spaß es gemacht hat…

Ein großes dickes Plus fürs Glückstagebuch 😉

❤ ❤ ❤

Liebster Award

„Was zum Teufel ist das?“ war mein erster Gedanke als Julia einen meiner letzten Blogbeiträge wie folgt kommentierte:

Liebe Viola,
ich habe dich und deinen tollen Blog für den Liebster-Award nominiert, es macht riesig Spaß deine Beiträge zu lesen und ich freue mich, dass du deinen Blog schreibst! Meinen Blogbeitrag zur Nominierung mit allen Informationen findest du hier: https://oekobiofreak.wordpress.com/2016/11/17/liebster-award/ .
Ganz lieben Gruß
Julia

Mein zweiter Gedanke war: Oh man sind das tolle Worte! Ich bin hin und weg.

Liebster Award. Soso. Irgendso ein Ding in der Bloggerszene scheinbar.

Nachdem ich Julias Link gefolgt war und gleich nochmal so Liebes lesen durfte….

Viola mit ihrem Blog Violas Blog, die aus ihrem Alltag berichtet und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn ihr mal was auf den Keks geht oder etwas gutes gelingt. Ich mag Ehrlichkeit und habe dank ihres bildlichen Schreibstils bei jedem Beitrag das Gefühl mit dabei zu sein; sie malt Bilder in Köpfe, so schön, wie sie fotografiert!

… erklärte sich das aber recht schnell. Fragen beantworten, neue Fragen ausdenken, andere nominieren die wieder Fragen beantworten und sich neue Fragen ausdenken.. und so weiter.

Das erinnert mich an den Brotteig aus meiner Kindheit, der wie ein Kettenbrief weitergereicht wurde. 

Lange Rede, gar kein Sinn: Danke fürs Nominieren, Julia! Danke für deine lieben Worte, die zu keinem besseren Zeitpunkt hätten kommen können.

Ich beantworte sehr gerne Deine Fragen. Der Rest wird folgen 😉

Los geht’s.

No1 Was hat Dich zum Bloggen bewegt?

Unser Umzug von der Großstadt aufs Land 2013 bewegte mich zum Bloggen. Anfangs postete ich in einer geschlossenen Facebook Gruppe für Familie und Freunde, schnell entwickelte sich daraus eine Leidenschaft die ich auch mit „Fremden“ teilen wollte.

No2 Was macht Dir am Bloggen Spaß?

Das Schreiben selbst, Gefühle und Gedanken loswerden und festhalten. Ich lese gerne meine eigenen Beiträge und reise zurück zu dem beschriebenen Zeitpunkt. Mein Blog ist mein Tagebuch.

Ich teile aber natürlich auch einfach gerne meine Fotos mit anderen.

No3 Wann und zu welchen Anlässen bloggst Du? 

Absolut ohne Plan wenn ich Lust und Zeit habe und ich bestimmte Gedanken loswerden muss.

No4 Wohnst Du gerne da, wo Du gerade wohnst? Wenn ja, warum, wenn nein, wo möchtest Du gerne hin und aus welchem Grund?

Ich „wohne“ nicht, ich „lebe“ 🙂 und ja, das mache ich unwahrscheinlich gerne dort wo ich bin. Das Landleben brachte mir innerlich mehr Ruhe und ich erkannte was mir wirklich wichtig ist im Leben.

No5 Was sind deine 3 Lieblingsstädte?

Hamburg, Nürnberg.. lasst mich mal noch überlegen..

No6 Welcher Reisetyp bist Du? All-inclusive-Urlaub, Backpacking mit Trampen und Couchsurfen oder noch ganz anders?

Als Kind fuhren meine Mum und ich oft ein paar Tage in große Städte, machten Sightseeing und besuchten Musicals. Das war großartig! Ich genoss dabei auch das kleine bisschen Luxus im Hotel.

Kultur ist mir nach wie vor lieber als Strandurlaub. Wenn Strand dann gerne Ostsee statt Türkei oder Malle oder so nen Schwachsinn.. sorry 😉

Hotel ist mir aber nicht mehr so wichtig. Ich mags bodenständig.

No7 Dating! Wie hast Du Deinen Partner kennengelernt? oder Wie datest Du?oder Datest Du? Such Dir eine der drei Fragen aus.

Meinen Mann habe ich mehr oder weniger im Internet kennengelernt. Auf einer Szene Dating Seite suchte ich nach neuen Leuten in der Umgebung und staunte über ein unbekanntes Gesicht. Ein paar Tage später sah ich ihn ganz flüchtig in der Stadt und schrieb ihn erst daraufhin an.

No8 Was möchtest Du gerne mal tun, was Du Dich nicht traust oder aus anderen Gründen nicht dazu kommst?

Fallschirmspringen. Das muss warten da ich mir im Moment noch ganz viele andere Träume erfülle.. Zum Beispiel ein Bondage Fotoshooting 😉

No9 Was ist eine große Stärke von Dir?

Meine Zuverlässigkeit.

No10 Ist ökologischer Leben ein Teil Deines Alltags oder eher weit weg? Kannst Du Dir vorstellen weniger Müll zu produzieren?

Puuuh.. Bis hierher waren die Fragen alle so einfach. Ich lebe nicht bewusst ökologisch. Ich glaube viel passiert bei mir so aus dem Bauch heraus.

Ich benutze Tupper statt Alu- und Frischhaltefolie. Ich esse sehr wenig Fleisch. Ich kaufe Obst und Gemüse nach Saison also keine Erdbeeren im Winter. Eier gibt’s nur von den eigenen Hühnern. Wenn die gerade nicht legen gibt’s eben keine. Apropos Hühner.. Die fressen meinen gesamten Bio“müll“ sodass nichts davon im Restmüll landet.

Ich benutze kein Shampoo und Cups statt Tampons.

Im Haus wird fast ausschließlich mit Holz geheizt.

Meine Jeans trage ich bis sie durch ist bevor ich eine neue kaufe. Ists gerade warm werden vorher vielleicht noch Hotpants draus 😉

No11 Hat es dir Spaß gemacht die Fragen beim Liebster-Award zu beantworten?

Jaaaa 🙂

Nie auslernen

 

Wir waren heute den ganzen Tag draußen. Das Wetter war soo herrlich. Ich hoffe bei Euch war es genauso.

Die letzten Tage hatten wir doch öfter mal Regen. Deswegen ist unser Gras wahrscheinlich auch so schnell gewachsen. Das ging mir heute so tierisch auf den Keks das ich meinen Mann spontan bat mir zu zeigen wie unsere Motorsense funktioniert. Gesagt, getan.

Ich mähte rund um unseren Sandkasten, das Trampolin und sogar noch den Hang vor unserem Haus.

Ist gar nicht mal so schwer und macht sogar ein bisschen Spaß.

Nun sitze ich mächtig stolz auf unserer Terrasse. Weil ich heute ein bisschen was geschafft habe, weil wir den ganzen Tag draußen an der frischen Luft waren, weil unsere Kleine ganz schnell und ohne Problem einschlief, weil ich jetzt sogar noch tippe und weil ich sogar Bilder einfüge- unbearbeitet 😉

Sehnsucht nach einem langweiligen Alltag

Da bei mir irgendwie der Wurm drin ist und ich nicht zum Schreiben komme, bekommt Ihr mal wieder „nur“ Fotos der letzten Wochen und ein paar Anhaltspunkte 😉

Eine ganz Schar neuer Hühner und ein neuer Hahn namens Herbert (Kurzform Herb) ziehen ein.

Ich baue mal wieder fleißig den Stall um.

Wir bekommen einen Starkstromanschluss von einem Freund gelegt und machen uns ans Brennholz für den Winter.

Die (großen und kleinen) Kids genießen unseren neuen „Spielplatz“ im Garten.

Wir verbringen ein paar Tage bei Uroma und Uropa und tanken ganz viel Sonne.

Räubertochter steht sicher, läuft die Treppen hoch und runter, steigt sicher von Bett und Couch ab und sie läuft! Außerdem besuchen wir nun den „Musikgarten für Babys“.

Wir schmeißen ein Grillfest. Und dabei den Grill um, Fleisch runter, Flaschen um und zum Schluss Göttergatte sich selbst inklusive Stuhl vom Hang vor unserer Terasse.

Don’t worry! Es geht uns allen suuuuper! 🙂

Frühling!

 

Der Frühling ist endlich da! Ein bisschen Schnee und Eis liegt bei uns noch aber ich bin nun total auf Frühling eingestellt nachdem jetzt schon am dritten Tag in Folge die Sonne so herrlich scheint!

Am Wochenende waren die Kids bei uns.

Die Sommerrodelbahn macht zu unserem Bedauern erst an Ostern auf (Hallo?!), so machten wir einen Ausflug auf die Feste Rosenberg und zum Wasserschloss in Mitwitz. Am Sonntag grillten wir an nachdem wir zuvor Hühnerstall und Werkstatt umgebaut haben. Zugegeben.. als wir uns zum Essen hinsetzten war es dann doch etwas frisch 😉

Unsere Hühner wohnen seit letztem Wochenende mit in unserem Haus während die Werkstatt meiner Lebensgefahr nach draußen in den alten Hühnerstall verlegt wurde. 

Ich scherzte am Sonntag rum wir könnten unseren Hundezwinger in ein Hühneraußengehege umfunktionieren. Dieses Gehege besteht aus drei hohen Zäunen, den vierten „Zaun“ bildet die Hauswand in die ein kleines Fenster eingebaut ist durch das die Hühner mithilfe von Leitern ja eigentlich rein und raus könnten. So meine Theorie.

Bevor die Tierschützer nun aufschreien: Wir bauten für Ginger vergangenen Sommer ein Gehege das wir lediglich nutzen wollten um sie während Tochters Geburt (geplante Hausgeburt) nicht mit in der Stube zu haben. A) Ginger ist immer so besorgt ums Frauchen B) Meine Hebamme hat Angst vor Hunden. Gebraucht haben wir es nie und so stand es bis jetzt leer.

Da unsere Spontanideen bisher immer die besten waren setzten wir den Plan sofort in die Tat um.

Der alte Hühnerstall wurde leer gemacht, gefegt, geputzt, ausgespült. Die Werkstatt wurde ausgeräumt, die Schränke in den alten Hühnerstall getragen und eingeräumt. Netter Nebeneffekt: So konnte mein Gatte gleich ausmisten und sein Werkzeug auch mal richtig einräumen. Blöder Effekt: Sein Spruch, ich möchte darin in Zukunft bitte Ordnung bewahren. Äh…. was?! War ICH etwa für die Unordnung verantwortlich? Nun werden Sie mal nicht frech, Herr T.! 😛

Die Hühner bekamen am Abend ein bisschen Stroh zum Scharren in ihren neuen Stall, den wir in den nächsten Tagen aber noch optimieren müssen. Auch das Außengehege, über das wir gestern noch Netze gespannt haben, müssen wir beobachten ob es tatsächlich standhält.

Ich bin glücklich, die Hühner hoffentlich auch!

Jetzt ist die Zeit im langweiligen Stall vorbei und sie können endlich wieder nach draußen. Wenn durch dieses Gehege dann immernoch Tiere wegen dem blöden Habicht umkommen…. dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

 

Letzte Woche startete ich endlich mit meinem Treff für junge Mamas. Ich konnte es schon gar nicht mehr erwarten! Gerne hätte ich schon direkt danach berichtet aber als ich mit Räubertochter nach Hause kam fielen wir beide fix und fertig auf die Couch und schliefen erstmal ein 😀

Neun Mamas und elf Kinder machten sich an diesem Tag auf den Weg zu mir und ich bekam sogar einen Blumenstrauß!

Ich war total baff! Wir quatschen, naschten Kuchen und auch meine Kleine hatte viel Spaß denn zuhause herrscht ja nie so eine Aufregung. Übrigens ist sie nicht mehr aufzuhalten. Sie krabbelt, so schnell kann ich gar nicht gucken. Sie zieht sich überall hoch und sie muss immer in Bewegung sein. Sitzen oder liegen geht gar nicht. Muss sie von mir haben denn ich soll genauso gewesen sein. Aber genau so ein Kind hab ich mir gewünscht. Ein lebendiges. Beschweren darf ich mich nun nicht 😉

Nun da es bezüglich meines Treffs erstmal nichts mehr zu organisieren gibt habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu schreiben. Trotz meines Handyfastens kam ich irgendwie nicht dazu. Dafür habe ich viel gelesen, mein Mann und ich gingen aus, wir besuchten Freunde, ich traf mich mit meiner Freundin T., die in der Hauptstadt studiert aber derzeit in der Heimat ist… viele kleine Dinge die mir Freude bereiten. Glücklich sein ist so einfach! Wo ist eigentlich mein Monster abgeblieben…?!

Morgen Abend habe ich wieder einen Termin bei meiner Therapeutin.

Nach vier Wochen. Bei unserem letzten Termin, der auch nur 30 Minuten in Anspruch nahm, einigten wir uns darauf uns nur noch alle vier statt zwei Wochen zu sehen 🙂

Habt noch eine schöne Woche und genießt das Wetter!

2014

Wie angekündigt heute mein persönlicher Jahresrückblick.

Weihnachten und Silvester waren mir in den letzten Jahren immer etwas „ungemütlich“ weil ich mich so leicht zu einer negativen Stimmung hab hinreißen lassen.

Ich blickte so zurück und wurde sogar bei sehr schönen Ereignissen traurig.

An Heiligabend 2014 waren meine schlechtere Hälfte, die Kleine und ich ganz alleine zuhause und machten herrlich gar nichts. Und auch an Silvester stand nur Couching auf dem Programm. Diese „Langweile“ tat mir unheimlich gut. Ich wachte am ersten Tag des neuen Jahres auf und spürte, neben der Müdigkeit, Gelassenheit. Ich kuschelte mich in des Mannes Arm und alles war… ok. Kein Drama, keine Panik. Für die meisten wohl nix besonderes aber für mich ein toller Moment 🙂

Drum teil ich meine Freude nun mit euch.. mit ein paar Erinnerungsfetzen und Schnappschüssen des letzten Jahres 🙂

Wir starteten 2014 mit einem super Konzert auf dem ich fleißig beglückwünschte und mein Bäuchlein gestreichelt wurde. Ich wechselte meine Haarfarbe von Blond zu Braun weil ich das Blondieren in der Schwangerschaft nicht mehr haben konnte. Mit meiner Kugel renovierte ich noch ein komplettes Zimmer.

Ich besuchte meinen Vorbereitungs- und Yogakurs. Ich machte meinen Blog öffentlich. Gatte und ich machten einen Ausflug nach München und besuchten das Musical Grease. Wir hatten einen tollen Abend in Bamberg auf einem suuuuuuper Ska Konzert, Baby tanzte im Bauch fröhlich mit.

Ende März mein vorerst letztes Konzert vor der Babypause.

Die zweite Beißerei zwischen der Nachbarshündin und Ginger bei der ich mich leichtsinnig dazwischen geworfen und mir den Finger hab brechen lassen. Unnötig! Extrem heiße Tage um Pfingsten bei denen ich meinen Fußgelenke vermisste. Die spannenden Tage vor der Geburt und der Abend an dem sie endlich Bauch gegen Außenwelt tauschte.

Die ersten gemeinsamen Wochen in denen ich wie in Trance war. Die ersten Problemchen die auftauchten.. Bauchschmerzen, schlaflose Nächte. Unsere „spontane“ Hochzeit. Meine wieder aufgenommene Psychotherapie. Die Routine die langsam kam zwischen Baby und mir. Das erste Lächeln, Lachen, die ersten Töne die sie machte. Der erste „kinderlose“ Abend nach der Geburt…

Bye bye altes Jahr. Ich bin gespannt was 2015 bereit hält.

P.S. Noch ein kleines Neujahrshighlight. Als Kind war ich beeindruckt vom Film „Felidae“. Kurz vor Weihnachten fiel mir das Buch dazu in die Hände. Wortwörtlich.. es plumpste mir aus dem offenen Regal der Gemeindebücherei in die Hände. In dieses darf jeder Bücher hineinstellen und rausnehmen. Das funktioniert anonym, ohne Formulare und ganz ohne Geld.

Ich begann an Neujahr mit dem Lesen. Toll fand ich schon die persönliche Widmung von 1982.. erst auf den zweiten Blick erkannte ich das es auch noch eine Erstauflage ist. Wenn das mal kein guter Start war 🙂

P.P.S. Morgen wird unser „Winterwohnzimmer“ verputzt. Juhu!

 

 

Mauerfall

Nachdem die letzten Tage sehr turbulent waren schalten Tochter und ich heute wieder einen Gang runter und verbringen den Nachmittag auf der Couch. Und während sie schlummert schreibe ich ein paar Zeilen.

Die Süße wird momentan ziemlich von ihrem schmerzenden Zahnfleisch gequält.

Drum bin ich froh das sie nun ein bisschen schlafen kann. Bei Schmerzen wird nämlich auch unser Sonnenschein ausnahmsweise weinerlich. Vielleicht muss sie sich aber auch einfach nur vom gestrigen Tag erholen.

Wir waren gestern in meiner alten Heimat, in dem kleinen Städtchen in dem ich groß (wenn man mich „groß“ nennen kann) geworden bin. Wir besuchten meine Eltern, ließen Fotos machen und trafen ein paar alte Bekannte. Die Großeltern zeigten ihr Enkelkind und Räuberin ließ alles geduldig passieren. Am Abend als wir wieder zuhause waren, war ich richtig stolz auf mein Mädchen wie locker sie diese ganze Action nahm. Aber wir hatten ja schon an unserer Hochzeit keinerlei Probleme.

Nicht mal beim Fotografen wurde sie motzig obwohl sie schon so extrem müde war.

Letzteres würde ich im Nachhinein aber nicht mehr machen. Vielleicht haben wir aber auch nur eine blöde Fotografin erwischt. Sie ließ uns erst warten, hatte dann aber noch nichts vorbereitet. Sie machte sich mit Rasseln und Rufen zum Horst weil meine Kleine doch unbedingt in die Kamera schauen sollte. Warum eigentlich?! Es krachte und blitzte ununterbrochen und ich frage mich ob so ein Blitzlichtgewitter bei einem Baby unbedingt sein muss. Aus den zuvor vereinbarten 4-5 Bildern wurden gefühlte 20 und ich brach die Sache letztendlich ab.

Bis zum Wochenende sollen wir die Rohfotos per Mail zugeschickt bekommen. Na ich bin gespannt.

Den Tag zuvor halfen wir einer Freundin ein paar Kisten von einem Keller in den anderen zu bringen. Tochter saß dabei in meinem Kängurubeutel und konnte bei dem Geschaukel endlich einschlafen nachdem sie zuvor einfach nicht zur Ruhe kam. Und die Tage davor, wie ich schon sagte es war mal richtig turbulent bei uns, ackerten mein Gatte und ich in unserer Auffahrt.

Wir haben nun endlich einen Plan ausgeheckt wie unsere Terrasse mal aussehen soll 😉

Mit dem Auffüllen des Hangs ist mein Mann inzwischen schon recht weit gekommen. Aus den 2-3 Fuhren wurden allerdings 5 (etwa 20 Tonnen) und es ist noch kein Ende in Sicht.
Wir entschieden uns jetzt die Mauer vor der Haustür wegzureißen um den Eingangsbereich ganz neu zu gestalten. Die Steine der Mauer bauten wir gleich in unsere Natursteinmauer unterhalb des Hangs ein. Es geht mit klitzekleinen Schritten vorwärts 😉

Und unsere Hühner? Die haben inzwischen wieder ein Gehege und verbringen die meiste Zeit im Stall. Nicht nur wegen ödem Wetter sondern auch weil sie sich glaube ich nicht trauen raus zu gehen.

Apropos Wetter. Hier bereitet sich die Stadt schon auf den Winter vor. Am Anfang der Woche wurden die Schneezeichen angebracht.

Hier weiß man nämlich das es im Winter schneien kann 😉

„Wie?! Schnee? Im November? Damit rechnet doch keiner!“ Haha. Übrigens sind unsere Straßen auch schon morgens um fünf geräumt. Pluspunkt fürs Landleben 🙂

Schöne Restwoche!