Tränen

Aus dem Shooting mit Jacks.. als der Kuchen aufgegessen war.. oder so 😉

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Shooting Tag in Erlangen

Heute, an meinem vorletzten Urlaubstag, war ich in Erlangen zum Fotografieren.

Es war mein dritter und bisher kleinster Fotowalk.

Nur geschätzt 30 Teilnehmer waren angereist um mitzumischen.

Ich hatte mich vorab locker mit einem Mädel verabredet, das normalerweise selbst fotografiert. Sie sei kein klassisches Model sagte sie mir, was ich bei Street sowieso super finde. Mir geben diese übertriebenen Fashion Posen auf öffentlichen Plätzen irgendwie nicht so viel.

Ich lies mich von ihr finden und schnell waren wir eine Gruppe von sechs Mann die gemeinsam loszogen.

Den ersten Treffpunkt verpassten wir, beim zweiten war vom Walk leider schon gar nichts mehr übrig. 

Das fand ich ziemlich schade. Auch unsere Gruppe löste sich dann zügig auf, meine Verabredung brachte mich zu meinem Auto, auf dem Weg dorthin machten wir noch ganz entspannt ein paar Fotos und unterhielten uns sehr gut.

Wir waren irgendwie auf einer Welle und soo traurig war ich dann gar nicht mehr das sich der Walk so schnell auflöste.

Dieses Glück, Menschen vom selben Schlag zu treffen, habe ich in letzter Zeit wohl öfter.

Mein „Onlinedate“ gestern hat nämlich auch richtig viel Spaß gemacht und wird bestimmt nicht das Letzte gewesen sein 🙂

Fotostudio=Tattoostudio

Gestern hatte ich einen ganz wunderbaren Tag, der mir mal wieder gezeigt hat was für tolle Freunde ich eigentlich hab.

Gestern kam Jacks zu mir und wollte zum, inzwischen dritten Mal, vor meine Kamera.  Es wurde bunt und klebrig und glitzrig. In meinem „neuen“, etwas umgestellten Studio.

Parallel dazu verwandelte sich mein Fotostudio in ein Tattoostudio und mein Mann ließ sich von Jacks Mann tätowieren. Kunst ist Kunst…

Gegen späten Nachmittag gingen wir noch zusammen essen bevor die beiden sich wieder auf dem Heimweg machten.

Beim Essen merkte ich leider das ich von jetzt auf gleich krank wurde. Meine Nacht war auch dementsprechend erholsam. Nebenhöhlen dicht, Husten…

Heute hab ich zum Glück frei und sitze nun mit meinem Laptop und einer Kanne Tee im Bett denn die Fotos jucken mir leider doch ganz schön in den Fingern 😉

Bine

Bine hats mir beim Stegerwalk total angetan! Nicht nur ihre offene, herzliche Art hat mich begeistert sondern auch das sie ein Knallerfoto nach dem anderen abgeliefert hat.

Die Fotos, die ich wenige Tage nach dem Walk fertig gemacht habe, könnt Ihr hier nochmal ansehen.

Stolze Braut

Was ganz untypisches für mich aber ich muss es Euch zeigen (Danke J. das ich darf!).

Diese Braut hatte ich vor etwa vier Wochen vor meiner Kamera. Ich liebe dieses Foto weil es kein typisches „Ich grinse von einem Ohr zum anderen- es ist der schönste Tag meines Lebens“-Hochzeitsfoto ist.

Sondern es zeigt eine schöne, stolze Braut.

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Ich bin gar nicht arrogant!

Ich werde oftmals als arrogant betitelt. Fälschlicherweise.

Als ich Anfang 20 war fasste ich es immer als grobe Beleidigung auf wenn man mir diese Eigenschaft zuteilte.

Einmal wurde sogar eine kurzweilige Beziehung mit der Begründung beendet ich wäre so arrogant geworden. Ich weinte damals bittere Tränen.. heute rolle ich mit den Augen bei dem Gedanken an diesen Moment.

Einige Jahre später als mein Mann und ich auf Bekannte trafen mit denen ich früher ab und zu unterwegs war, erfuhr ich durch die Blume das auch sie mich schon immer für „eine arrogant F*****“ hielten.

Noch ein bisschen später erfuhr ich über Dritte das sogar Leute aus Unterfranken mich für „hochnäsig und unnahbar“ halten. Herrje bin ich wichtig.

Inzwischen betrachte ich es jedes Mal als Kompliment wenn man mich so nennt. Was die meisten nämlich nicht verstehen:

Ich bin nicht arrogant. Nur fokussiert.

Ich weiß (meistens) genau was ich will. Und meist weiß ich auch wie ich dort hinkomme. Ich versuche immer möglichst klar zu formulieren was ich von meinem Gegenüber erwarte, was die „Mindestanforderungen“ sind und was derjenige von mir zu erwarten hat.

Wenn ich es für wichtig und notwendig halte, beziehe ich klar Position und stehe hinter dem was ich sage.

In meiner ganzen Lehrzeit zum Beispiel habe ich regelmäßig mitbekommen wie „kleinere“ Lehrlinge rund gemacht wurden wegen Dingen die gar nicht auf ihren Mist gewachsen waren. In solchen Momenten ist es mir wichtig den Mund aufzumachen. Ich bin also nicht nur arrogant sondern habe auch einen Sinn für Gerechtigkeit 😉

So kommt es das ich nun auch schon bei einigen Fotografenkollegen und Models aus dem Umkreis meinen „Ruf weghabe“.

Im „Kundengespräch“ bin ich nämlich genauso konzentriert bei der Sache und komme zügig und klar auf den Punkt. Um den Brei reden führt nur zu Missverständnissen die hinterher beide Seiten ärgern.

Nun da diese Sache geklärt ist.. Habt Mut! Sprecht mich an! Ich trage meine Nase gar nicht so weit oben wie Ihr denkt 😉