Geburtstag feiern

Vergangenen Montag wurde ich 28. Ein ziemlich beknackter Tag zum Feiern.

„Eigentlich“ wollte ich auch gar nicht feiern.

Ich wollte nicht zuhause feiern, ich wollte aber auch nicht allzu weit weg. Ich wollte mich um nichts kümmern müssen, ich wollte nicht die Trinker nach Hause fahren müssen und ich wollte erstrecht nix organisieren. Höchstens ne kleine Runde.. bloß nicht zu viel Aufregung. Im Grunde wollte ich also NICHT feiern.

Am Samstag vor meinem Geburtstag, ich hatte Spätschicht, kam es dann dazu das ich von vier netten Männern von der Arbeit abgeholt wurde 😀

Erster Halt: Bistro im Nachbardorf, Billard und Pizza vom Lieferservice.

Zweiter Halt: Rocker Kneipe bis morgens um 3.

Gegen halb vier fielen wir ins Bett.

Mein Mann spielte Fahrer und drei der vier liebenswerten Männer blieben auch über Nacht (naja der eine wohnt da ja schließlich!) sodass ich sie am nächsten Morgen mit lecker Frühstück bemuttern durfte (was ich ja fast immer schöner finde als das Ausgehen selbst).

Freund Nummer 1 musste nach dem Frühstück gleich los, Freund Nummer 2 blieb bis zum frühen Nachnittag. Nachdem wir ihn zum Bahnhof gebracht hatten werkelten mein Mann und ich noch etwas draußen im Hof bevor Freund Nummer 3 nochmal zum gemeinsamen Abendbrot vorbeikam.

Richtig gelungenes Wochenende 🙂

Geburtstag feiern

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Wochenplanung

Allem gerecht zu werden empfinde ich manchmal als ziemlich große Herausforderung.

Ich bin Kassiererin, Ehegattin, Mama, Familienmitglied, Fotografin, Freundin, Tochter… und dann, was auch unheimlich wichtig aber ich oft vergesse, ich selbst!

Das alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal gar nicht so leicht und oft geht dabei auch irgendwas oder irgendwer unter.

Drum habe ich mir nun vorgenommen meine Woche besser durchzuplanen.

Ich bin Jungfrau, Planung ist voll mein Ding! 😀

Ich möchte in den nächsten Wochen darauf achten feste Zeiten

  • für mich selbst, Schreiben, Fotografie, Sport (Oh oh ganz schlimm momentan!)
  • für meinen Mann und mich als Paar
  • meine Tochter
  • und auch für uns als Familie einzuplanen.

Besonders die Kleine liegt mir am Herzen denn wir verbringen irgendwie kaum Zeit miteinander. Oder anders gesagt es läuft halt so nebenher und das gefällt mir nicht.

Letzte Woche fing ich schon damit an mit ihr Kuchen zu backen und sie intensiv mit einzubeziehen. Für diese Woche, morgen Nachmittag, habe ich einige Bastelsachen organisiert. Kleber, buntes Tonpapier, Glitzer, Moosgummi.. ob dabei was hübsches, sinnvolles rauskommt ist für mich zweitrangig 😉

Und damit ich erstmal reinkomme in meinen neuen Vorsatz habe ich mir nun für die nächsten vier Montage eine Checkliste in den Kalender gekritzelt.

Für die laufende Woche sind alle Punkte abgehakt. Drückt mal die Daumen das es nächste Woche genauso gut klappt 🙂

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Kuchen backen

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Vergangene Woche war ich fleißig am Kuchen backen. Ein Blechkuchen und zwei Bleche Muffins wurden es.

Das hatte mehrere Gründe.

Ich bin nun schon über ein Jahr lang in meinem Betrieb angestellt. Weil mir die Arbeit nach wie vor Spaß macht, ich unser Team mag und einfach mal ein kleines Dankeschön loswerden wollte gab es fürs Team also Zucchini Kuchen. Klingt komisch, schmeckt aber.

Schleimig finde ich das übrigens gar nicht. Sowas hab ich nicht nötig 😉

Die Räubertochter durfte mir beim Backen helfen. Ich stellte zuvor alles bereit, wog ab, sodass sie alle Zutaten nur noch vermengen brauchte. Fürs Erste genug Anspruch in Mamas Backlehre dachte ich.

War auch der richtige Gedanke wie sich beim Rühren rausstellte denn die Lütte verlor recht schnell die Lust. Kann aber auch daran gelegen haben das wir erst sehr spät am Nachmittag starteten weil zuvor noch was dazwischen kam.

Die Backaktion am nächsten Tag, bunte Muffins für mich selbst zum Geburtstag, kam da schon besser bei ihr an. Sie saß erstmal auf meiner Arbeitsplatte und gab den stillen Beobachter. Als ich aber die Lebensmittelfarbe rauskramte war sie mit Freude dabei.

Anschließend wurden die Reste vom blauen, grünen, gelben und roten Teig aus der Schüssel genascht.

Ist ja auch das Beste beim Backen. Und bei frischen Eiern (der erste Kuchen mit Eiern der eigenen Hühner!) auch völlig unbedenklich.

Warum ich neben dem Dankeschön fürs Team und meinem Geburtstag noch so fleißig mit der Räubertochter Teig gerührt habe könnt Ihr bald im nächsten Beitrag lesen…

 

 

Urlaub bei Mutti

Seit Mittwoch bin ich bei meiner Mama in Mittelfranken.

Im Gegensatz zu meinem Mann, der am vergangenen Montag seinen ersten Arbeitstag nach dem Urlaub antrat, fange ich erst wieder am kommenden Dienstag an.

Es ist herrlich!

Ich muss nichts kochen, ich habe keine Wäsche zu waschen und die Räubertochter wird bespaßt.

Ich habe Zeit am Laptop zu sitzen, wir gehen zusammen Eis und Kuchen essen, bummeln durchs Einkaufszentren, ich bekomme meine Nägel gemacht und treffe alte Freunde.

Am Sonntag steht noch ein Fotowalk auf dem Programm bevor es am Montag wieder nach Hause geht.

PS: Fernab von hier, auf einem kleinen Hof in Oberfranken, sind heute fünf Hühner eingezogen 😉

Zwei Wochen…

Zwei Wochen Norwegen

Ohne Make-Up. Ohne Nagellack. Ohne Glätteisen.

Ein Auto. Ein gerissenes Zelt. Vier Länder.

Heute Morgen um 6 Uhr kamen meine Familie und ich von unserem Norwegentrip zurück.

Eine neue spannende Erfahrung für mich.. denn wir hatten weder Unterkunft noch ein klares Ziel. Wir fuhren durchs Land und hielten an wo es uns gefiel.

Hinter mir liegen zwei Wochen ganz ohne Schnick Schnack.

Ich trug an keinem einzigen Tag Make Up und auch meiner Nagellacksucht trotzte ich. Das ich nicht jeden Tag warmes Wasser zum Duschen hatte (und wenn: 5 bis 15 Kronen für 3 bis 8 Minuten warmes Wasser.. wie soll man in der Zeit Roggenmehl auswaschen?!) nutzte ich gleich mal aus um NW/SO auszuprobieren. Sprich ich wusch meine Haare zwei Wochen lang nicht („Iiiiihhhhh“). Erfahrungsbericht folgt.

Facebook lief, wie vor dem Urlaub auch schon, auf Sparflamme. An den regenreichen Tagen surfte ich mal ein bisschen. Da stand mir aber auch Wlan zur Verfügung denn ich bin viel zu geizig um mein Datenvolumen für sowas zu verpulvern.

Das nutzte ich lieber um hin und wieder ein paar für mich wichtigen Menschen zu schreiben. Auf soziale Kontakte will und mag ich nicht verzichten. Auch nicht auf so einem minimalistischem Trip.

Fernsehen konnten wir nicht, fehlte mir aber noch weniger als ich es erwartet hatte. Ich dachte nicht einen Moment dran wie schön es vielleicht sein könnte jetzt mal durchzuzappen. Am letzten Abend gönnten wir uns eine Hütte in der wir sogar Fernsehen hatten… die Norweger gucken genau den gleichen Rotz wie wir 😉

Mein persönliches Fazit unseres Trips:

Ich brauche nicht viel Luxus. Dennoch habe ich gerne ein festes Zuhause und eine gewisse Ordnung.

Meine Ernährung und auch mein Sportprogramm blieben völlig auf der Strecke. Mir fehlte irgendwie meine Routine. Ein bisschen genießen wollte ich aber auch. Letztendlich stelle ich aber erneut fest das es mir besser geht wenn ich mich gesund ernähre und bewege. Ach was?!

Hier nun ein kurzer Reisebericht für Euch. Fotos folgen 🙂

Samstag 12.8. / Oberfranken, Grenze Dänemark, Schweden: Frühstück, Auto packen, wir starten schon Mittag statt wie geplant am Abend weil es mein Mann nicht erwarten kann. Ich kaufe noch zwei Bücher und ein paar Flaschen Wein und dann geht’s los. Wir schaffens bis über die schwedische Grenze und legen uns gegen Mitternacht auf einem Rastplatz in der Nähe von Malmö ins Auto zum Schlafen.

Sonntag 13.8. / Schweden, Norwegen: Wir brechen schon morgens um 6 Uhr auf und fahren weiter durch Schweden über die Brücken nach Norwegen. Mittags sitzen wir am Meer in Moss und spielen mit der Lütten im Sand. Nachdem wir eingekauft haben finden wir einen schönen Rastplatz an einem See. Wir kochen Spaghetti und trinken Wein bis wirs uns wieder im Auto gemütlich machen.

Montag 14.8. / Norwegen: Morgens springe ich in den eiskalten See. Mittags gibt’s lecker Lachs mit Gemüse auf einem schönen Platz in der Nähe einer Staumauer, die Räubertochter mit Begeisterung anschaut. Abends finden wir ein Plätzchen an einem reißenden Fluss auf dem Rafting Boote unterwegs sind. Nachts reißt leider unser Zelt.. ziemlich nasse Angelegenheit.

Dienstag 15.8. / Etnadal: Wir brechen im Nieselregen auf, fahren über Stock und Stein und sehen freilaufende Schafe und Kühe auf den Straßen. Wir beschließen einen Campingplatz aufzusuchen um nach der nassen Nacht im Zelt heiß duschen zu können. Abends gibt es Spaghetti und unser kaputtes Zelt sieht mit zwei zusätzlichen Abdeckplanen fast aus wie neu 😉 Mein Mann und ich sitzen am Abend unter der Plane im Regen während Tochter schon schläft.

Mittwoch 16.8. / Etnadal: Wir verbringen den Tag auf dem Campingplatz. Ich freu mich über die Kleinigkeit mich richtig waschen zu können und Räubertochter sitzt den ganzen Tag vor dem Kiosk und streichelt den Hund der Campingplatzbesitzer. Das tut ihr wirklich gut denn die ersten Tage jammert sie viel weil sie unsere Hündin so vermisst.

Donnerstag 17.8. / Bagn, Dokka: Mit einer Draisine fahren wir geschätzt 30km auf alten Bahnschienen zu einem See. Papa und Tochter spielen im Sand und bauen Staumauern. Zurück auf dem Campingplatz grillen wir Chicken Wings und Maiskolben. Der Hund wird wund gestreichelt während mich mein Mann beim Billard abzockt.

Freitag 18.8. / Hardangervidda: Herzliche Verabschiedung der Campingplatzbesitzer. Die Sonne lacht. Auf der Hardangervidda halte ich unsere Kleine barfuß in den Schnee. Wir besichtigen eine rießige Staumauer und essen im strahlenden Sonnenschein Fisch zu Mittag. Unterhalb der bekannten Wasserfälle finden wir einen schönen Zeltplatz am Fluss und ich betrinke mich aus guter Laune heraus mit Rotwein was ich noch in der Nacht bitter bereue 😉

Samstag 19.8. / Oystese: Unser Zelt blieb trotz heftigem Regen trocken. Ich freue mich über Rührei zum Frühstück, anschließend gucken wir Wasserfälle. In der Nähe von Oystese kehren wir auf einem schönen Campingplatz ein.

Sonntag 20.8. / Bergen: Heute machen wir einen Ausflug nach Bergen und essen überdimensional großes Softeis am Hafen.

Montag 21.8. / Fähre: Wir gönnen uns ein Frühstück im Cafe des Campingplatzes. Anschließend geht es mit der Fähre über den Fjord und wir finden einen tollen Rastplatz mit glasklarem Fluss und See. Wir schlafen im Auto, trotzdem ist es in dieser Nacht bitter kalt.

Dienstag 22.8. / Kristiansand: Wir sind zeitig wach, kommen aber trotzdem erst mittags los weil wir uns mit einer Familie aus dem Pott verquatschen. Am späten Nachmittag kommen wir in einer Ferienanlage in Kristiansand an.

Mittwoch 23.8. / Kanonenmuseum: Heute steht Kultur auf dem Programm. Wir besuchen das Kanonemuseum. Viel Stoff zum Fotografieren für mich. Am Nachmittag spielt die Kleine vergnügt auf dem Spielplatz der Ferienanlage.

Donnerstag 24.8. / Langesund: Abreise in Kristiansand, Fahrt nach Langesund
Wir nehmen uns für unsere letzte Nacht eine Hütte, nicht weit vom Fährhafen und genießen endlos warm laufendes Wasser, richtige Betten und Fernsehen 😉

Freitag 25.8. / Langesund, Hirtshals: Frühstück, Auto vollpacken, gegen Mittag Check In auf unserer Fähre. Wir essen und unsere Kleine ist aus dem Bälleparadies nicht mehr rauszulocken. Ich muss gegen Übelkeit ankämpfen. Pünktlich um 19 Uhr kommen wir in Dänemark an und mein Mann bringt uns ohne langen Zwischenaufenthalt in 10 Stunden nach Hause.

Samstag 26.8. / Zuhause: Um 6 Uhr kommen wir zuhause an und legen uns ohne Umwege in unsere Betten.

Ich habe keine sch*** Geduld mehr!

Ich außer KontrolleAm Sonntagabend zerdebberte ich vor lauter Wut eine Febreze Sprühflasche. So heftig das sie in kleinste Teile zerbrach.

Ich will so gar nicht sein!

Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht so das mir das Spaß macht so aggressiv zu sein, mich selbst gar nicht mehr unter Kontrolle zu haben.

Meine Tochter macht seit etwa einem Vierteljahr abends Terror.

An manchen Tagen schläft sie völlig problemlos und schnell ein. Manchmal verlangt sie sogar ins Bett gebracht zu werden. Meistens ist es aber ein stundenlanger Kampf.

Sie macht Terror beim Zähne putzen, beim Schlafanzug anziehen, Haare kämmen, Zähne putzen. Sie tritt und bespuckt mich. Im Bett angekommen und fast schon im Traumland reißt sie die Augen wieder auf. Sie strampelt oder turnt so lange rum bis sie ihre Müdigkeit, den toten Punkt, scheinbar wieder überwinden hat.

An dieser Stelle werde ich selbst ungeduldig. Ich verlasse das Zimmer.

Dann höre ich via Babyphone das sie rumkruschelt, spielt. Und ich lasse sie in der Hoffnung sie würde vielleicht doch selbst wieder ins Bett gehen.

Ich schaue nach einer Weile wieder nach ihr oder aber sie kommt die Treppe runter.

Am Sonntag war letzteres der Fall.

Nur noch im Schlafanzugoberteil, das sie bis zum Hals hochgezogen hatte, stand sie in der Stube. An Bauch, Armen und Beinen mit Filzstiften angemalt.

Ich wusch die Sauerei ab und steckte sie wieder ins Bett. Dabei stellte ich fest das auch der Teppichboden Farbe abbekommen hat. Super. Während ich mir einbildete das gleich noch sauber machen zu wollen stapfte Madame wieder ins Bad, schnappte sich die Febreze Flasche und fing an den Boden damit einzusprühen.

Ich kann nicht mehr!

Ich riss ihr also das Ding aus der Hand und schmiss es mit all meiner Kraft den Flur runter.

Kurz drauf kümmerte sich nur noch mein Mann um die Kleine. Ich ging ins Bett. Nervlich und körperlich fertig.

Fragt man Ärzte, Kollegen, andere Mütter hört man nur „Das ist eine Phase. Da musst Du Geduld haben.“

Ich habe aber keine Geduld mehr!

Und vor allem will ich diese Art von Mama gar nicht sein. Die, die so laut und aggressiv ist. Ich weiß gerade nicht mehr weiter 😦

A…… tag

Heute ist ein sch*** Tag.

Also im Grunde fühle ich mich schon seit ein paar Tagen unwohl. Ich habe keine Geduld mit der Kleinen, ich bin unter Strom, aufgekratzt und kann mal wieder nicht genau ausmachen wo eigentlich das Problem liegt.

Gestern Nachmittag baute ich einen Zaun. Das zukünftig neue Hühnergehege. Und ich mähte Rasen. Um dieser inneren Unruhe etwas entgegen zu wirken.

Das half auch super.

Heute morgen war es wieder vorbei. Die Kleine nicht so mitgemacht wie ich mir das in meinem Dickschädel eingebildet hab und schon war die Unruhe wieder präsent.

Es sollte sowieso ein stressiger Tag werden. Um 15 Uhr sollte ich anfangen zu arbeiten. Die Kleine macht üblicherweise Mittagschlaf bis 14 Uhr/14.30.

Ich holte sie also früher vom Kindergarten ab in der Hoffnung sie schläft früher ein. Pustekuchen.

Drama pur. Aufgeben meinerseits.

Essen für uns beide gemacht, ein bisschen blöd geguckt, Zeit vergehen lassen, nochmal probiert sie ins Bett zu stecken. Keine Chance.

Sie singt und quietscht nun also in ihrem Bett und ich sitze zwei Räume weiter und bin mit meinen eh schon dünnen Nerven am Ende.

Pointe: Eben rief meine Kollegin an ich bräuchte erst um 17 Uhr kommen.

Soll ich nun lachen oder weinen?!

Fotostudio=Tattoostudio

Gestern hatte ich einen ganz wunderbaren Tag, der mir mal wieder gezeigt hat was für tolle Freunde ich eigentlich hab.

Gestern kam Jacks zu mir und wollte zum, inzwischen dritten Mal, vor meine Kamera.  Es wurde bunt und klebrig und glitzrig. In meinem „neuen“, etwas umgestellten Studio.

Parallel dazu verwandelte sich mein Fotostudio in ein Tattoostudio und mein Mann ließ sich von Jacks Mann tätowieren. Kunst ist Kunst…

Gegen späten Nachmittag gingen wir noch zusammen essen bevor die beiden sich wieder auf dem Heimweg machten.

Beim Essen merkte ich leider das ich von jetzt auf gleich krank wurde. Meine Nacht war auch dementsprechend erholsam. Nebenhöhlen dicht, Husten…

Heute hab ich zum Glück frei und sitze nun mit meinem Laptop und einer Kanne Tee im Bett denn die Fotos jucken mir leider doch ganz schön in den Fingern 😉

Noch ein stressiges Wochenende

Ich habe den heutigen Vormittag für mich, was ich auch gut vertragen kann. Denn hinter mir und uns liegt schon wieder so ein nervenaufreibendes Wochenende.

Am Donnerstagabend waren mein Mann und ich seit langer Zeit mal wieder bei der Therapie. Diese Stunde wühlte uns beide extrem auf.

Am Freitag hing ich deswegen ganz schön in den Seilen.

Ich konnte mich gar nicht so recht auf meine Arbeit konzentrieren (volles Verständnis von meiner Kollegin! Danke!), zwischendurch kullerten Tränen der Verzweiflung und ich war froh als ich endlich Feierabend hatte.

Mittags holte ich unsere Kleine vom Kindergarten ab und steckte sie ins Bett. Ich nahm mir fest vor auch eine Runde zu schlafen. Es dauerte ewig bis ich zur Ruhe kam… da klingelte es an der Tür.

Gerichtsvollzieher. Altlasten aus unserer Selbstständigkeit.

Danach fand ich logischerweise auch nicht mehr zur Ruhe. Ich weckte die Lütte auf und wir machten uns dann auf den Weg zu meiner Friseurin, bei der ich schon vor einer Woche war, aber nicht ganz glücklich nach Hause ging. Die Chefin selbst korrigierte meinen Haarschnitt und danach trafen wir uns spontan mit Micha in einer unserer Lieblingsgaststätten.

Mein Mann neigt ab und zu mal zum Stress-Essen 😉

Und ich freute mich das ich mich mit meinen heftigen Kopfschmerzen, die ich durch die ganze Aufregung bekam, nichts kochen brauchte.

Was für meinen Mann das Essen ist, ist für mich: Zimmeraufteilung optimieren.

Am Samstagmorgen lag ich um 5 wach. Um halb 6 beschloss ich aufzustehen und unser Obergeschoss umzuräumen.

Vier Zimmer zogen einmal komplett um: Schlafzimmer, Spielzimmer und Schlafzimmer der Kleinen, MuFuZi (Multifunktionszimmer).

Mein Mann brachte unsere Tochter zu Oma und Opa und ging dann arbeiten. Ich hatte den ganzen Vormittag für mich alleine und meine Rießenaktion.

Ich baute unser altes Bett wieder auf, wir schliefen im letzten halben Jahr nämlich lediglich auf Matratzen auf dem Boden. Unsere Klamotten bekamen auch wieder einen festen Platz. Und ich nutzte das gleich mal um wieder ein paar Teile auszusortieren und für die Kleidersammlung bereit zu stellen.

Das Spielzimmer der Kleinen war zuletzt im einzigen Zimmer mit Dachschräge, was auch der Hauptgrund für meinen jetzigen Umbau war. Das Zimmer eignet sich hervorragend für unser Schlafzimmer (war es schon mal und ist es jetzt wieder). Beim Schlafen stört weder die Schräge noch die Tatsache das es nicht so hell ist. Als Spielzimmer fand ich es nicht so geeignet und wurde es nur deshalb weil mein Studio im November in das einzig große Zimmer umzog.

Ja, sie hat übrigens ein Spiel- UND ein Schlafzimmer. Das hat aber nichts mit Luxus zu tun sondern mit der Tatsache das wir im Obergeschoss nur einen großen Raum, mein Studio, haben. Die anderen sind alle recht klein.

Aus meinem früheren kleinen Studio, was zuletzt einfach nur Rumpelkammer war, wurde nun das Spielzimmer der Kleinen. War ja auch schließlich viel zu schade (ich richtete es damals mit Babybauch her) um einfach nur zugestellt zu werden.

Aus unserem Matratzenlagerzimmer wurde Marlas neues Schlafzimmer.

Ich hängte alte Bilder auf, dekorierte und brachte neue Türdeko an damit sich auch jeder zurecht findet 😉 So wohnlich und gemütlich war unser Obergeschoss glaube ich noch nie!

Gegen 13 Uhr war ich soweit erstmal fertig, machte mir meine erste Mahlzeit des Tages (vergisst man halt mal im Umräumwahn) und brach kurz drauf zur Spätschicht auf.

Die hätte ich nach diesem Vormittag natürlich nicht mehr gebraucht.

Am Sonntag verräumte ich noch ein paar Kleinigkeiten und auch mein Studio stellte ich ein bisschen um. Das erscheint mir nun nämlich im Vergleich zu den anderen so nackt und unpersönlich (Ikea ich komme!).

Am Nachmittag besuchten wir das Wiesenfest in der Nachbarstadt und kamen dann endlich alle mal wieder zur Ruhe.

Heute habe ich übrigens heftigen Muskelkater in den Armen und an Sport ist mal so gar nicht zu denken…

Aber dafür hab ich ja viel anderes geschafft worauf ich stolz bin 🙂

Der Umbau kam übrigens auch bei meinem Mann (Danke das Du mich immer und immer wieder das ganze Haus auf den Kopf stellen lässt :-*) und der Kleinen super an.

Fotografie eisgekühlt

Seit unserem Urlaub hatte ich meine Kamera nicht mehr in der Hand. Ich saß nicht mal am Pc um noch offene Fotos zu bearbeiten.

Mein letztes Projekt war das Hochzeitsalbum.

Das stimmt mich etwas traurig und ich würde gerne wieder mehr machen…. aber da sind im Moment so viele andere Sachen. Ich arbeite fleißig, ich mache jeden Tag Sport, gehe schwimmen, ich koche mir die leckersten gesunden Sachen…

Ich schreibe momentan gerne. Und ehe ich mich versehe ist meine freie Zeit schon wieder rum und ich muss die Kleine aus dem Kindergarten abholen. Wie jetzt auch… in etwa 1,5h hole ich sie schon wieder ab.

Aber ich mach mir mal selbst keinen Stress. Der Moment wo mich die Fotografie wieder packt kommt bestimmt 😉