Sebum only

Ich trug an keinem einzigen Tag Make Up und auch meiner Nagellacksucht trotzte ich. Das ich nicht jeden Tag warmes Wasser zum Duschen hatte (und wenn: 5 bis 15 Kronen für 3 bis 8 Minuten warmes Wasser.. wie soll man in der Zeit Roggenmehl auswaschen?!) nutzte ich gleich mal aus um NW/SO auszuprobieren. Sprich ich wusch meine Haare zwei Wochen lang nicht („Iiiiihhhhh“). Erfahrungsbericht folgt.

Auf unserem Roadtrip nach Norwegen ergab sich für mich die Gelegenheit mal auszutesten wie das so ist seine Haare überhaupt gar nicht zu waschen.

Das reizte mich schon lange mal, da ich aber jeden Tag Kundenkontakt habe war mir das zu heikel.

In Norwegen hatte ich nicht jeden Tag warmes Wasser zur Verfügung und wenn ich es hatte, reichte es gerade so zum Körper abbrausen. Ich hatte keinen Kontakt mit Kunden, ich traf nur fremde Leute, nicht mal auf Fotos bin ich drauf da ich selbst die Fotos mache. Und die Räubertochter liebt mich egal wie ich aussehe. Ideale Voraussetzungen für dieses Experiment.

Ich hatte den Tangle Teezer dabei mit dem ich jeden Tag, mal morgens mal am Abend, ausgiebig meine Haare bürstete und das Sebum meiner Kopfhaut verteilte. Ich rechnete nach jedem Bürsten damit hinterher wie Speck zu glänzen aber es hielt sich meist in Grenzen. Vielleicht liegt es an meinem ohnehin schon trockenem Haar das es nicht so auffiel.

Mein kurzer Schopf erschien mir in diesen zwei Wochen wahnsinnig weich und gesund.

Vielleicht lag das aber auch daran das ich neben dem Nicht-waschen auch kein Glätteisen verwendete, die Luft anders war und so weiter… Wie dem auch sei: Ich habe überlebt! Und ich habe nicht gestunken oder ähnliches.

Haare gar nicht waschen funktioniert also tatsächlich und ist vielleicht insgesamt auch schonender und gesünder.

Mir persönlich fehlte aber das Gefühl von hin und wieder Wasser über den Kopf prasseln lassen.

So kam es dann auch das ich am letzten Abend vor der Abreise (wir hatten eine Hütte gemietet in der wir fast endlos warmes Wasser hatten) mein Glas mit Roggenmehl zückte, mich unter die Dusche stellte und genießerisch mit geschlossenen Augen das Gesicht Richtung Brause streckte 😉

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Neue alte Küche

Passend zum neuen alten Wohnzimmer bauen wir derzeit unsere Küche um.

Unser Esszimmer ist seit dem Wohnzimmerumbau ungenutzt und meine kleine Puppenküche war zwar ganz niedlich aber, vorallem im Winter, ein kaltes, dunkles Loch.

So haben wir uns entschieden die Küche ins Esszimmer zu verlegen.

Die Umbauaktion startete schon letztes Wochenende.

Schränke abbauen, ein paar davon mussten weichen, ein riesiges Loch musste in die Wand um Wasserrohre sowie Stromleitungen durchzulegen.

Inzwischen ist die Küche wieder voll funktionsfähig. Der Kühlschrank läuft (und ist im Gegensatz zur alten Küche nun in die Zeile integriert), Herd und Backofen sind angeschlossen, Wasser läuft auch.

Fertig sind wir allerdings noch nicht. 

Im Laufe der nächsten Woche wollen wir einen Tresen mauern und Balken an der Decke anbringen an denen ich Schneebesen, Kochlöffel und weitere Utensilien aufhängen kann 🙂

Phänomen Audionachricht

Dieses Wochenende verbringe ich wieder bei meiner Mama in Mittelfranken.

Gestern, am Freitag Nachmittag, hatten wir was in der Stadt zu erledigen und dort beobachtete ich „WhatsAppler in freier Wildbahn“.

Beim Audionachrichten verschicken!

Ich finde diese Funktion grandios und nutze sie selbst sehr häufig. Ich bin einfach ein Plappermaul. Ich kann schnell tippen aber wozu soll ich meine Finger anstrengen wenn ich auch erzählen kann.

Beim Aufnehmen halte ich mich aber stets in geschlossenen Räumen auf. Ich bin dabei alleine, maximal ist unsere Tochter anwesend (kommt drauf an was ich zu erzählen habe). Ich höre Audios die ich bekomme auch alleine an denn ich weiß ja vor dem Hören gar nicht ob es nicht vielleicht zu persönlich für die „Öffentlichkeit“ oder andere anwesende Personen ist.

Nun weiß ich auch wieder warum ich das so mache!

Die beiden jungen Kerls die ich da gestern beobachtete, standen in der Fußgängerzone am Straßenrand. Einer von ihnen lehnte sich lässig an die Wand während der andere von den beiden seine Audio aufnahm. Laut lachend, wild gestikulierend und wirklich albern aussehend.

Ob er sich bewusst ist das der Empfänger seiner Audio die wilden Gesten gar nicht sieht? Vermutlich nicht. 

Schade eigentlich… der Empfänger hätte bestimmt genauso herzhaft gelacht wie ich 😀

Ohne Internet

Wir haben derzeit kein Internet zuhause. Und es ist schrecklich.

Meine Facebookauszeit fiel mir wirklich gar nicht schwer. Aber ganz ohne Internet zu sein finde ich ziemlich doof.

Mails checken, Mails schreiben, nachsehen welche Öffnungszeiten der Elektrofachhändler des Vertrauens hat… All das geht nicht so recht.

Mobile Daten übers Handy ist auch nicht die Lösung denn der Empfang bei uns zuhause, mitten im Wald, ist auch nicht der Beste.

Drum bin ich momentan immer auf der Suche nach Asyl und Wlan.

Ich niste mich von Zeit zu Zeit bei Bekannten oder im Bistro im nächsten Ort ein um „Papier“kram zu erledigen. Nicht ideal aber besser als nichts.

Wer also schon lange mal ein warmes Getränk mit mir genießen wollte und aus der Gegend ist.. jetzt ist die perfekte Gelegenheit! Ich biete blödes Gesabbel gegen einen Esstisch, eine Tasse Tee und Wlan! 😀

 

Geburtstag feiern

Vergangenen Montag wurde ich 28. Ein ziemlich beknackter Tag zum Feiern.

„Eigentlich“ wollte ich auch gar nicht feiern.

Ich wollte nicht zuhause feiern, ich wollte aber auch nicht allzu weit weg. Ich wollte mich um nichts kümmern müssen, ich wollte nicht die Trinker nach Hause fahren müssen und ich wollte erstrecht nix organisieren. Höchstens ne kleine Runde.. bloß nicht zu viel Aufregung. Im Grunde wollte ich also NICHT feiern.

Am Samstag vor meinem Geburtstag, ich hatte Spätschicht, kam es dann dazu das ich von vier netten Männern von der Arbeit abgeholt wurde 😀

Erster Halt: Bistro im Nachbardorf, Billard und Pizza vom Lieferservice.

Zweiter Halt: Rocker Kneipe bis morgens um 3.

Gegen halb vier fielen wir ins Bett.

Mein Mann spielte Fahrer und drei der vier liebenswerten Männer blieben auch über Nacht (naja der eine wohnt da ja schließlich!) sodass ich sie am nächsten Morgen mit lecker Frühstück bemuttern durfte (was ich ja fast immer schöner finde als das Ausgehen selbst).

Freund Nummer 1 musste nach dem Frühstück gleich los, Freund Nummer 2 blieb bis zum frühen Nachnittag. Nachdem wir ihn zum Bahnhof gebracht hatten werkelten mein Mann und ich noch etwas draußen im Hof bevor Freund Nummer 3 nochmal zum gemeinsamen Abendbrot vorbeikam.

Richtig gelungenes Wochenende 🙂

Geburtstag feiern

Wochenplanung

Allem gerecht zu werden empfinde ich manchmal als ziemlich große Herausforderung.

Ich bin Kassiererin, Ehegattin, Mama, Familienmitglied, Fotografin, Freundin, Tochter… und dann, was auch unheimlich wichtig aber ich oft vergesse, ich selbst!

Das alles unter einen Hut zu bringen ist manchmal gar nicht so leicht und oft geht dabei auch irgendwas oder irgendwer unter.

Drum habe ich mir nun vorgenommen meine Woche besser durchzuplanen.

Ich bin Jungfrau, Planung ist voll mein Ding! 😀

Ich möchte in den nächsten Wochen darauf achten feste Zeiten

  • für mich selbst, Schreiben, Fotografie, Sport (Oh oh ganz schlimm momentan!)
  • für meinen Mann und mich als Paar
  • meine Tochter
  • und auch für uns als Familie einzuplanen.

Besonders die Kleine liegt mir am Herzen denn wir verbringen irgendwie kaum Zeit miteinander. Oder anders gesagt es läuft halt so nebenher und das gefällt mir nicht.

Letzte Woche fing ich schon damit an mit ihr Kuchen zu backen und sie intensiv mit einzubeziehen. Für diese Woche, morgen Nachmittag, habe ich einige Bastelsachen organisiert. Kleber, buntes Tonpapier, Glitzer, Moosgummi.. ob dabei was hübsches, sinnvolles rauskommt ist für mich zweitrangig 😉

Und damit ich erstmal reinkomme in meinen neuen Vorsatz habe ich mir nun für die nächsten vier Montage eine Checkliste in den Kalender gekritzelt.

Für die laufende Woche sind alle Punkte abgehakt. Drückt mal die Daumen das es nächste Woche genauso gut klappt 🙂

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Kuchen backen

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Vergangene Woche war ich fleißig am Kuchen backen. Ein Blechkuchen und zwei Bleche Muffins wurden es.

Das hatte mehrere Gründe.

Ich bin nun schon über ein Jahr lang in meinem Betrieb angestellt. Weil mir die Arbeit nach wie vor Spaß macht, ich unser Team mag und einfach mal ein kleines Dankeschön loswerden wollte gab es fürs Team also Zucchini Kuchen. Klingt komisch, schmeckt aber.

Schleimig finde ich das übrigens gar nicht. Sowas hab ich nicht nötig 😉

Die Räubertochter durfte mir beim Backen helfen. Ich stellte zuvor alles bereit, wog ab, sodass sie alle Zutaten nur noch vermengen brauchte. Fürs Erste genug Anspruch in Mamas Backlehre dachte ich.

War auch der richtige Gedanke wie sich beim Rühren rausstellte denn die Lütte verlor recht schnell die Lust. Kann aber auch daran gelegen haben das wir erst sehr spät am Nachmittag starteten weil zuvor noch was dazwischen kam.

Die Backaktion am nächsten Tag, bunte Muffins für mich selbst zum Geburtstag, kam da schon besser bei ihr an. Sie saß erstmal auf meiner Arbeitsplatte und gab den stillen Beobachter. Als ich aber die Lebensmittelfarbe rauskramte war sie mit Freude dabei.

Anschließend wurden die Reste vom blauen, grünen, gelben und roten Teig aus der Schüssel genascht.

Ist ja auch das Beste beim Backen. Und bei frischen Eiern (der erste Kuchen mit Eiern der eigenen Hühner!) auch völlig unbedenklich.

Warum ich neben dem Dankeschön fürs Team und meinem Geburtstag noch so fleißig mit der Räubertochter Teig gerührt habe könnt Ihr bald im nächsten Beitrag lesen…

 

 

Geschenke für Mackenmädchen

Geschenke für Mackenmädchen

Montagmorgen, 8 Uhr. Habe eben die Lütte in den Kindergarten gebracht und mich auf dem Heimweg spontan mit Freundin T. zum Geburtstagsfrühstück verabredet.

Nun sitze ich an meinem Schreibtisch und hab dieses tolle Geschenk meiner Mama ausgepackt das nun neben den handgemachten Pralinen meines Mannes Platz findet 😉

Heute feiere ich mein 28tes Wiegenfest.

Naja streng genommen erst heute Nachmittag aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein.

🙂